Die Bürgermeisterin und Bürgermeister der Gemeinde Steinach

 


hammerschick christine

 

seit 2020

Christine Hammerschick

CWG

 

 

 

 

 

 

 

 
muehlbauer karl

 

1995 - 2020

Karl Mühlbauer

CWG

 

 

 

 

 

 

 

 

schneider josef

 

1966 - 1995

Josef Schneider (1927-1995)

CSU


Josef Schneider war vor und nach der Gebietsreform (Eingemeindung von Agendorf 1974 und Münster 1978) Bürgermeister von Steinach.

 

 

 

 

 

 


lehner ludwig

1948 - 1966

Ludwig Lehner (1890-1970)

 

 

 

 

 

 

 

 

1945 - 1948 
Karl Echinger (1889-1972)


niggl ludwig

 

1936 - 1945

Ludwig Niggl (1875-1971)

 

 

 

 

 

 



1933 - 1936
Franz Herrnberger (1903-1990)


bachl xaver

 

1930 - 1933

Xaver Bachl (1882-1956)

 

 

 

 

 

 

 

 

1919 - 1929
Eduard Hagenauer (1868-1943)


bugl simon

 

1900 - 1919

Simon Bugl (1868-1939)

 

 

 

 

 

 

 

 

bachl franz xaver

 

1896 - 1899

Franz Xaver Bachl (1850-1929)

 

 

 

 

 

 

 

 

hahn franz xaver

 

 

1894 - 1896
Franz Xaver Hahn (1858-1938)

 

 

 

 

 

 

 

 

1882 - 1893
Johann Dietl

 

1875 - 1881
Joseph Helmbrecht (1834-1923)

 

1872 - 1875
Michael Bogner (1823-1883)

 

 

Bürgermeister der ehemaligen Gemeinde Münster bis 1978

1978 wurde die ehemalige politische Gemeinde Münster aufgelöst und im Rahmen der Gebietsreform in die Gemeinde Steinach eingemeindet.


dengler martin

 

1966 - 1978

Martin Dengler (1921-2003)

 

 

 

 

 

 

 

 

faerber ferdinand

 

 

1948 - 1966

Ferdinand Färber (1888-1969)

 

 

 

 

 

 

 

 

1946 - 1948
Johann Janker  (1897-1977)

 

1929 - 1945
Josef Biederer  (1883-1963)

 

1928 - 1929
Josef Gabler
(1857-1937)

 

1919 - 1927
Johann Ettl (*1869)

 

1907 - 1919
Johann Bauer  (1869-1957)

 

1866 - 1907
Platzer/Geier

 

1863 - 1866
Sieber

 

1860 - 1863
Weber

 

Gemeindevorsteher nach der Chronik des Pfarrer Knott:

1839             Dengler Alois

1837 - 1839 Gierl Josef

1836 - 1837 Schwarzensteiner

1830 - 1836 Platzer Thomas

1824 - 1830 Prommersberger Michael

1818 - 1824 Sieber Martin

 

Bürgermeister der ehemaligen Gemeinde Agendorf bis 1974

Zur ehemaligen Gemeinde Agendorf gehörten die Gemeindeteile Agendorf, Bruckmühle, Hoerabach, Kapflberg, Kindlasberg, Muckenwinkling, Pellham, Rotham, Trudendorf und Wolferszell.
Zum 1.7.1974 wurde die Gemeinde lt. Gemeinderatsbeschluß aufgelöst. Muckenwinkling und Trudendorf kamen in die Gemeinde Oberalteich, alle anderen Gemeindeteile wurden in die Gemeinde Steinach eingemeindet.


kettl sebastian

 

1960 - 1974

Sebastian Kettl (1900-1991)
Agendorf

 

 

 

 

 

 

 

 

1947 - 1960
Peter Landstorfer (1885-1964)
Trudendorf

 

leibl rupert

 

 

1945 - 1947

Rupert Leibl   (1887-1964)
Agendorf

 

 

 

 

 

 

 1918 - 1945
Xaver Spanner (1907-1983)
Agendorf

 

hiegeist xaver

 

1900 - 1917

Xaver Hiegeist (1857-1936)
Hoerabach

 

 

 

 

 

 

 

1896 - 1899
Xaver Landstorfer (1848-1899)
Trudendorf

 

1894 - 1896
Michael Bachl (1858-1896)
Agendorf

 

1880 - 1894
Johann Heisinger (1833-1896)
Hoerabach

 

1876 - 1880
Franz Xaver Meier (1821-1880)
Agendorf

 

1872 - 1875
Georg Dietl (1840-1906)
Agendorf

 

Quellen:
Beschlussbücher der Gemeinden Steinach, Agendorf und Münster
Agsteiner Hans, Steinach - Eine Heimatgeschichte und Chronik der Gemeinde Stenach mit den Gemeindeteilen Münster, Agendorf und Wolferszell

Die Rolle des Gemeindevorstehers bzw. Bürgermeister/Bürgermeisterin

 

 

Gemeindevorsteher ab 1808

Die Gemeindeversammlung hatte nur ein Vorschlagsrecht für das Amt des Gemeindevorstehers, der eine staatliche Bestätigung bedurfte.

 

Gemeindevorsteher ab 1818

Nach dem Gemeindeedikt von 1818 entstanden die Gemeinden Agendorf, Münster und Steinach. Der Gemeindevorsteher und Gemeindeausschuss wurde in der Gemeindeversammlung gewählt.

 

Bürgermeister ab 1869

Der Bürgermeister wurde unmittelbar von den wahlberechtigten Gemeindebürger gewählt. Als Vorstand des Gemeindeausschusses war er für die Geschäftsverteilung und den Vorsitz der Sitzungen zuständig.

 

Bürgermeister 1919 - 1927

Nach dem Selbstverwaltungsgesetz von 1919 war der gewählte Stadtrat bzw. Gemeinderat das alleinige Vertretungs- und Verwaltungsorgan der Gemeinde. Der Bürgermeister führte lediglich den Vorsitz. Die 1919 definierte Rolle des Bürgermeisters bewährte sich in der Praxis nicht, so dass seine Rechte trotz des Einkammersystems schon in der Gemeindeordnung von 1927 wieder gestärkt wurden.

 

Bürgermeister 1935 - 1945

Die Deutsche Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 übertrug, dem Führerprinzip folgend, die gesamte Verantwortung dem Bürgermeister als autoritärem Leiter der Gemeinde. Kandidaten für das Bürgermeisteramt wurden seit 1935 von NSDAP-Beauftragten ausgewählt und der Aufsichtsbehörde zur Berufung vorgeschlagen, worauf die Ernennung in der Gemeinde folgte.

 

Bürgermeister 1945 - 1952

Nach Kriegsende 1945 ersetzte die amerikanische Besatzungsmacht die nationalsozialistischen Bürgermeister durch politisch unbelastete Personen. Gestaffelt nach Gemeindegrößen fanden schon im Januar, April und Mai 1946 auf Drängen der Amerikaner wieder demokratische Kommunalwahlen statt, wodurch die Gemeinderäte wieder die führende Stellung als Verwaltungsorgane in den Gemeinden erlangten. Die Bürgermeister wurden von der wahlberechtigten Bevölkerung gewählt.

 

Bürgermeister seit 1952

Nach dem bis in die Gegenwart geltenden, in der Gemeindeordnung von 1952 grundgelegten Kommunalrecht sind der Gemeinderat und der erste Bürgermeister Hauptorgane der Gemeinde. Der Bürgermeister vertritt die Gemeinde nach außen. Er ist Vorsitzender des Gemeinderats und als selbständiges Organ zugleich Chef der Gemeindeverwaltung. Die direkte Wahl durch die Gemeindebürger (Urwahl) ermöglicht ihm/ihr eine weitgehend parteiunabhängige Amtsführung.

 

Quelle: Historisches Lexikon Bayern