Die Bruckmühle bei Agendorf

 

von Claudia Heigl

 

 

Aufgereiht wir Perlen auf einer Schnur finden wir in unserem Gemeinde- und Pfarrgebiet an der Kinsach vier Mühlen – die Mühle in Gschwendt, in Wolferszell, die Aichmühle und die Bruckmühle.  Ihnen folgen am Bachlauf der Kinsach entlang, und im Gemeindebereich von Parkstetten und Oberalteich, noch die Stockmühle, die Scheftenmühle und die Lenachmühle bis zum Altwasser der Donau.

 

Uraufnahme 1827

Zu jeder Mühle gehört ein meist künstlich angelegter Mühlbach, der hier auf der rechten Seite an der Mühle vorbeifließt.
Links schlängelt sich die Kinsach entlang in ihrem ursprünglichen Flußbett.
Die Mühle erhielt die Hs.Nr. 26 und gehörte zur Steuergemeinde Agendorf.

Lt. Liquidationsprotokoll von 1838 muss der Bruckmüller die Brücke über den Mühlbach, der auch sein Eigentum ist, mit unterhalten.
Die Brücke über die Kinsach muss lt. seiner Aussage auch von der Steuergemeinde Agendorf mit unterhalten werden1.

Uraufnahme aus dem Jahr 1827
Bay. Vermessungsverwaltung München, Bayernatlas

 

Etwa gleich alt wie die Wolferszeller-Mühle dürfte die Bruckmühle sein. Während die Mühle in Wolferszell zu dem Einzugsgebiet der Grafen von Bogen gehörte und durch Heirat der Grafenwitwe Ludmilla an den Herzog von Bayern kam, war die Bruckmühle jahrhundertelang im Eigentum des Domkapitel Augsburg. Mit dem Verkauft der domkapitlischen Güter 1535 an den Herzog Ludwig X. von Bayern kam die Bruckmühle ebenfalls zu den herzoglichen Gütern.

In einem Salbuch, das Anfang des 14. Jahrhunderts vom Domkapitel Augsburg angelegt wurde, werden die Mühlen in Stockach und Brvgge bereits erwähnt2.

14443 ist die Bruckmühle mit den Mühlen in Scheften und Stockach wieder aufgeführt. Die Bruckmühle hat Fridrich der Lautterpeck und seine Hausfrau als ein Zinslehen erhalten. An Martini müssen die drei Mühlen 60 Pfennig Proweisat an den obersten Probst zu Straubing abführen. An Georgi 5 Schilling Pfennig an das Domkapitel von Augsburg.

1534 werden Leonhart Pruckmülner und seine Ehefrau Walburga als Müllerseheleute auf der Mühle genannt4. Ca. 1572 wird der Müller nochmals in den Urkunden erwähnt, scheint jedoch dann bald verstorben zu sein5. Seine Witwe verkauft 1585 an den Straubinger Bürger Hans Fürman und dessen Ehefrau Agnes ein Gehölz in Au b. Ascha6.

 

Die Mühle wird im 30jährigen Krieg zerstört

1572 erhält ein Kaspar Rosenhamer die Mühle auf Erbrecht verliehen. In dem Salbuch von 15797 wird die Mühle ausführlich beschrieben. Es handelt sich um einen Holzbau mit drei Mahlgängen.

Kaspar Rosenhamer, Müller, besitzt die Müll alda, vermög eines Kaufbriefs der sich auf Erbrecht lehnt, aus dem Jahr 1572. Die Mühle ist von Holz erbaut mit drei Gänge, ein Stadel mit einer Tenne, Stall und ein Backofen, alles wohlerbaut. Davon dient er jährlich an Geld 7 Schilling an den fürstlichen Kasten Straubing.

 

Sohn Michael Rosenhamer übernimmt die Mühle, der höchstwahrscheinlich den ersten Einfall des Schwedenheeres im November 1633 nicht überlebt.

Die Bruckmühle wird von den Soldaten komplett zerstört und verbrannt. Während die Mühle in Wolferszell „nur“ geplündert wird, liegt die Bruckmühle die nächsten Jahrzehnte als Brandstatt verödet da.

Die Mühlen waren für die schwedischen Soldaten ein besonders strategisches Ziel. Ohne sie konnten die Getreidevorräte nicht zum lebensnotwendigen Mehl verarbeitet werden. Somit wurde die gesamte Bevölkerung geschwächt und dem Kurfürsten von Bayern die Steuereinnahmen entzogen, die er für die Kriegsführung benötigte.

Michael‘s einziger Sohn Andreas dürfte darauf sein Glück in der Fremde gesucht haben oder mit dem Heer mitgezogen sein, was nicht selten vorkam. 1663 wird dessen Nachlass unter den sieben Kindern seines Onkels Andreas Rosenhamer verteilt. Hier wird festgestellt, dass sich Andreas schon seit über 20 Jahren außer Landes befindet und niemand weiß, ob er noch am Leben sei8.

Die Mühlenbrandstatt mit den dazugehörigen Feldern erbte der Bruder - ebenfalls namens Andreas - von Michael Rosenhamer. Dieser ist jedoch kein Müller, sondern bewirtschaftet das „Schustergütl“ in Agendorf Hs.Nr. 43 (heute Mitterfelser Str. 18, Schreiner).

Das Obereigentum der Brandruine geht in dieser Zeit vom Herzog von Bayern auf die Stadt Straubing über. 1665 wird die Stadt als Eigentümerin aufgeführt, aber die Mühle immer noch als öd bezeichnet9.

 

 

Rosenhamer Besitzer

 

Erst der dritte Ehemann der Witwe des Andreas Rosenhamer, Georg Scherzer, baut die Bruckmühle neu auf.  Im Januar 1681 verstiften Georg und Elisabeth Scherzer die neu aufgebaute Mühle für ein Jahr an den Stiftsmüller Kaspar Heusinger von Hainsbach10. Beim Abschluss des Vertrages ist noch die Stube zu richten und der Mühlbach zu räumen.

Als Georg Scherzer 1685 im Alter von 45 Jahren stirbt, übergibt die Witwe Elisabeth Scherzer 1686 die Mühle an ihren 29jährigen Sohn Thomas Schopper und dessen Ehefrau Barbara.

Sieben Jahre später sterben 1693 Barbara und Thomas Schopper innerhalb eines Monats und machen ihre neunjährige Tochter Maria zur Vollwaise. Einen Monat später verkaufen die Vormünder des Kindes, Georg Leiderer von Roithof und Mathias Foidl von Agendorf, die Mühle an die Müllerseheleute Karl und Margaretha Haimerl von Kirchroth11.

Ab 1712 ist vorerst ihr Sohn Georg Haimerl mit seiner Ehefrau auf der Mühle, wo auch zwei ihrer Kinder geboren werden. Doch aus unbekannten Gründen übernimmt schließlich dessen Schwester Maria Haimerl die Mühle, als sie sich 1719 mit dem Müllerssohn Georg Pollinger von der Stockmühl verheiratet. Im November 1741 trägt man die 48jährige Müllerin zum Friedhof..

Als der einzige Sohn Vitus, fünf Monate nach dem Tod seiner Mutter, mit 16 Jahren ebenfalls stirbt, veräußert  Georg Pollinger die Mühle.

 

 

Haimerl Pollinger Besitzer

 

   1743 tritt der Müllerssohn Johann Georg Aigner von der Wallmühle als Müller auf der Bruckmühle in Erscheinung. 1744 heiratet er die Fischerstochter Katharina Stöckl von Pittrich. 1752 stirbt der 40jährige Müller Johann Georg Aigner und die Witwe vermählt sich erneut mit Johann Holzer von Rattenberg.

 

Aigner Fischl Besitzer

 

Durch Einheirat kommt 1781 der Müllerssohn Josef Fischl von Segenmühl bei Geiersthal auf die Mühle. Dessen Sohn Georg Fischl übernimmt 1811 die Bruckmühle und heiratet die Bauerstochter Anna Maria Dietl von Edt bei Haselbach.

Am 24.04.1829 verkauft der 48jährige Georg Fischl die Mühle an einen Joseph Liebl um 3.200 Gulden. Beim Verkauft behält sich Fischl zwei Äcker zurück und errichtet hierauf ein Wohnhaus mit einer Krämerei, dass die Hs.Nr. 43 1/3 erhält (heute Kinsachweg 7).

 

 

Karte Agendorf174a 1870

 Das Grundstück auf dem das neue Haus1829 mit der Nr. 43 1/3 gebaut wurde gehörte früher zur Mühle.
Ortskarte von Agendorf Nr. 174a
Vermessungsamt Straubing

 

 

Liebl behält die Mühle jedoch nur vier Jahre und verkauft sie am 14.11.1834 an Heinrich Schindler, einem Müllerssohn aus Wiesen.

 

Schindler Besitzer

 

Heinrich Schindler bewirtschaftet die Mühle auch nur drei Jahre und verkauft sie am 14.11.1837 um 5.450 Gulden weiter an den Bauerssohn Franz Xaver Winklmayer von Paitzkofen.

 

 

Winkelmayer Besitzer

 

 

Franz Winklmayer ist sechs Jahre auf der Mühle und verkauft sie am 10.01.1844 um 9.500 Gulden an Joseph Kolbeck. Zu dem Mühlanwesen gehören noch 14,51 Tagwerk Grund.

1853 übernimmt Andreas Kolbeck die Mühle von seinen Eltern und nimmt die Kreszenz Huber aus Gundhöring zur Frau.

 

Bis das der Tod euch scheidet …

Bei dem Ehepaar Kolbeck kam es zu einem großen Scheidungsprozess:

Nach fünf Jahre Ehe, im Dezember 1858, beantragt Kreszenz Kolbeck bei der Kirche die zeitliche Trennung von ihrem Ehemann. Als Grund gibt sie Misshandlungen durch diesen an. Dies wird vom Bistum Regensburg zunächst abgelehnt, da der Ehemann alles bestreitet und Kreszenz keine Zeugen aufweisen kann.
Im Mai 1859 soll der Steinacher Pfarrer den Ehemann vorladen und auf einen Sühneversuch hinwirken. Ein weiterer Schriftverkehr ist vorerst nicht vorhanden und das Ehepaar lebte vorerst wohl weiter zusammen.

Am 7. April 1865 kauft ein Franz Gmach das Mühlenanwesen mit 23,71 Tagwerk Grund um 15.000 Gulden.
Am 21. September des gleichen Jahres kauft ihm der Bruder der Kreszenz Kolbeck, Franz Xaver Huber, die Mühle um den gleichen Preis ab. Xaver Huber bewirtschaftet dann mit seinem Schwager und seiner Schwester weiterhin die Mühle.

Am 31.01.1869 stellt Kreszenz Kolbeck nochmals einen Antrag auf Scheidung, den Pfarrer Pentner mit folgendem Inhalt an das Bistum Regensburg weiterleitet:

Zwar hatte ihr Ehemann 1859 versprochen, mit ihr in Frieden zu leben, doch nach wenigen Wochen fingen die Zwistigkeiten wieder an und häuften sich dergestalt, dass sie sich ihres Lebens nicht mehr sicher war. Sie hat oft den Misshandlungen ihres Ehemannes entfliehen müssen. Pfarrer Pentner könne dies bestätigen.

Erst vor vier Wochen (3 Tage vor Weihnachten 1868)  wurde sie von ihm dergestalt misshandelt, dass sie es für nötig hielt die Hl. Sterbesakramente zu empfangen. Inzwischen ist ein eheliches Zusammensein unmöglich, da ihr Ehemann die Wirtschaft vernachlässige, dem Trinken und Weibspersone nachlaufe und beim geringsten Widerspruch ihr Drohe mit „erstechen, kalt machen, erschießen“. Sie bitte daher zur Schützung ihres Lebens um Scheidung auf unbestimmte Zeit. Als Zeugen führt sie den Mühlenknecht Michael Hartmann und die Dienstmagd Theres Murrer mit auf, die dies mit Eid bezeugen.

Der Ehemann bestreitet jedoch alles und willigt einer Trennung nicht ein.

Schließlich stellt am 29. April 1869 das Bistum Regensburg ein „Trennungsdekret“, d.h. eine Bewilligung zur zeitlichen Trennung von Wohnung, Tisch und Bett, für fünf Jahre aus.

Im September 1869 kommt es zu einem ernsthaften Zwischenfall auf der Mühle12.

 

Straubinger Tagblatt 1869

Straubinger Tagblatt Nr. 207 vom 10.09.1869

 

 

 

Andreas Kolbeck überlebte jedoch seine Verletzungen und der Scheidungsprozess geht weiter:

Damit im Jahr 1874 der Kreszenz Kolbeck eine Verlängerung ihres Trennungsdekretes ohne Willen ihres Mannes gewährt werden kann, muss Sie beweisen, dass die Misshandlungen und lebensgefährlichen Drohungen fortdauern werden. Der Steinacher Pfarrer muss beide vorladen und beide zur Wiederversöhnung oder - zur Vermeidung eines Eheprozesses - zur gemeinsamen Bitte um eine zeitweises Toleranzdekret bewegen. Sollte keine Versöhnung stattfinden oder der Ehemann in die Erteilung eines Toleranzdekret nicht einwilligen, muss Kreszenz binnen 30 Tage eine förmliche Ehescheidungsklage beim bischöflichen Ehegericht einreichen, ansonsten steht es ihrem Ehemann frei, „sich dieselbe durch die Polizei beischaffen zu lassen.“

Der weitere Verlauf dieses Prozesses ist nicht bekannt.  Es muss jedoch zu keiner Versöhnung gekommen sein. Andreas Kolbeck stirbt 1905 als Inwohner in Wolferszell Nr. 13 mit 81 Jahren an Altersschwäche.

Seine Ehefrau bleibt auf der Bruckmühle und wird bei ihrem Sterbeeintrag 1909 als Austragsmüllerin und Witwe auf der Bruckmühle bezeichnet.

 

Kolbeck Besitzer

 

 

 

Die Familie Wanninger kommt auf die Mühle

Franz Xaver Huber, der Bruder des Kreszenz Kolbeck, ertrinkt 1894 in der Kinsach. Vier Jahre später wird das Mühlenanwesen zwangsversteigert. Ein Josef Segl bekommt durch Zuschlag das Mühlanwesen am 27. 09.1898 um 10.500 Mark zugesprochen. Drei Monate später, am 07.01.1899, kauft es Xaver Wanninger vom Kindlasberg um 9.875 Mark.
Xaver Wanninger stirbt jedoch bereits nach sechs Jahren an einer Lungenkrankheit.
Den Besitz erben 1905 sein älterer Bruder Joseph Wanninger und dessen Ehefrau Therese, die vorher den Hof auf dem Kindlasberg bewirtschafteten.

Die ehemalige Müllerin Kreszenz Kolbeck hat auch nach der Versteigerung der Mühle noch das lebenslange Wohnrecht auf dem Anwesen und bleibt bis zu ihrem Tod bei der Familie Wanninger wohnen.

 

Wanninger Besitzer

 

 

 

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Die Mühle um 1910
Josef und Therese Wanninger mit ihren Söhnen Johann und Joseph und einen Hirtenjungen
Bild: Familie Wanninger, Bruckmühle

 

 

Ca. 1913 errichten die Müllerseheleute ein neues Wohnhaus. Es liegt so strategisch günstig, dass selbst bei hohem Hochwasser, trotz der unmittelbaren Nähe des Baches, bis heute kein Wasser in die Wohnräume des Hauses eingedrungen ist,

 

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Die neue Mühle um 1920
Bild: Familie Wanninger, Bruckmühle

 

 

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Ca. 1930 wird das Haus nochmals aufgestockt.
 Bild: Familie Wanninger, Bruckmühle

 

Sohn Joseph Wanninger jun. erlernt ebenfalls das Müllerhandwerk und erwirbt 1938 den Meistertitel.

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Josef Wanninger (1903-1977)
 Bild: Familie Wanninger, Bruckmühle

 

 

Die Wassermühle wird mit drei Walzenstühle ausgestattet, die die ursprünglichen Mahlsteine ersetzen. Diese werden nach wie vor von dem alten Wasserrad angetrieben. Hierbei handelt es sich um ein sog. unterschlächtiges Wasserrad, bei dem das Wasser unter dem Rad hindurchfließt.

 

Walzenstuhl

Ein Walzenstuhl ist heute noch vorhanden und voll funktionsfähig.
Bild: Claudia Heigl

 

 

Um 1971 wird der Mühlenbetrieb schließlich eingestellt. Die Bauern hatten durch die Industrialisierung immer weniger Dienstboten und brauchten daher auch weniger Mehl zum Eigenbedarf. Das meiste Getreide wurde verkauft und nicht mehr zum Lohnmahlen in die Mühle gebracht.

Zur Mühle gehört auch das Fischrecht im Mühlbach (der ebenfalls zur Mühle gehört) und dass von der Familie Wanninger immer selbst genutzt wurde. Von dem reichen Fischbestand, der vor 15 Jahren noch vorhanden war, ist heute nichts mehr zu finden. Dennoch bietet der Mühlbach noch Lebensraum für viele Tiere, wie etwa den Wildenten, den Biber, vielen Amphibien und den geschützten Ringelnattern.

 

oberlauf 1000

Der Oberlauf des Mühlbaches
Bild: Claudia Heigl

 

Das Wasserrad unterliegt, auch heute noch, einer immerwährenden sorgfältigen Wartung. Der Rechen muss laufend geräumt werden, damit das Wasser ungehindert durchfließen kann und sich keine größeren Teile darin verkeilen, die das Wasser anstauen könnten. Im Winter ist das sog. Sulzeis am gefährlichsten. Bei ca. 8 bis 9° C Minustemperaturen bildet sich eine kleine Eisschicht auf dem Mühlgraben, die ebenfalls die Rechen sofort verstopft. Bei einer festen Eisschichte fließt dagegen das Wasser darunter ungehindert durch das Mühlrad.

 

 Muehlrad

Das Mühlrad an der Rückseite des Gebäudes ist durch einen Holzbau geschützt.

Bilder: Claudia Heigl

 

 

 

Die Viehhaltung, die jahrhundertelang ebenfalls zum Anwesen gehörte, wird ab 2017 eingestellt.
Fast die komplette Mühlentechnik ist inzwischen abgebaut, nur das Wasserrad läuft nach wie vor das ganze Jahr rund um die Uhr und wird zur Stromerzeugung genutzt.

Das letzte übrigens, das noch vorhanden ist, von all den ehemaligen Mühlen an der Kinsach.

 

 

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 Die Bruckmühle aufgenommen 1991
Bild: Pfarrer Mass

 

 

 

 

 

1 Vermessungsamt Straubing, Liquidationsprotokoll der Steuergemeinde Agendorf von 1838
2 Jahresbericht d. Hist. Vereins f. Straubing u. Umgebung, 8. Jhg. 1905, S.40 Rechte und Besitz des Domkapitels Augsburg in und um Straubing am Anfang des XIV. Jahrhunderts.
3 Jahresbericht d. Hist. Vereins f. Straubing u. Umgebung, 65. Jhg. 1963, S.42 Straubinger Salbuch des Augsburger Domkapitels von 1444
4 BayHStA, Kloster Oberalteich Urkunden 1109, 25.02.1534: Wolfgang Guntzkover von Ast ud Hans Krapf von Agendorf, Vormünder der Kinder des Michel Guntzkover, sowie dessen Frau Katherine verkaufen Wald an Leonhart Pruckmülner zu Pruckmuel und dessen Frau Walpurg.; S: Georg Heuraus zu Au, Pfleger zu Mitterfels
5 StA Landshut, Rentkastenamt Straubing B157, Sal- und Stiftbuch der St. Michaels-Pfarrkirche in Steinach mit Abschriften der Kaufbriefe u.a. Urkunden der Kirche undatiert (Mitte des 16. Jg., Besitzvermerk der Pfarrei Steinach von 1618) mit Nachträgen bis Ende 18. Jh.  (Anm: vor 1572) Item Leonhart Brukmüller anselbs dient von zweien Ackern zu Rothaimer Veldt gelegen und fünf von ainem Acker in Stainacher Veldt jerlich 8 Reg. Pfg.
6 BayHStA, Kloster Oberalteich Urkunden 1280 Am 25.11.1585 verkauft Balburga, Witwe des Leonhard Pruckmüller zu Pruckmüll, jetzt Frau des Leonhard Teinhardt an  Hans Fürman, Bürger zu Straubing, und dessen Frau Agnes ein Gehölz in der Au zwischen Ascha und Gschwendt.
7 StA Landshut, Rentkastenamt Straubing B39, Sal- und Urbarsbuch über die propsteiischen Lehengüter des Rentkastenamts Straubing, 1579, fol. 40
8 StA Landshut, Rentkastenamt Straubing, P59 III,  fol.451‘   Legitimation zu einer Erbschaft vom 09.11.1664
9 StA Landshut, Rentkastenamt Straubing B109, Beschreibung aller Scharwerk-Untertanen 1665
10 StA Landshut, Rentkastenamt Straubing, P64 I,  fol. 125  Halbe Stifftzetl
11 StA Landshut, Rentkastenamt Straubing, P 68,  fol. 320  Kaufbrief vom 13.06.1693
12 Straubinger Tagblatt Nr. 207 vom 10.09.1869, S. 879

 

Weitere Quellen:
StA Landshut, Grundsteuerkataster 17-2/7 Umschreibehefte Agendorf 1843-1859
StA Landshut, Grundsteuerkataster 17-2/10 Umschreibehefte Agendorf 1859-1894
StA Landshut, Grundsteuerkataster 17-2/14 Umschreibehefte Agendorf 1894-1960

Bischöfl. Zentralarchiv Regensburg, Pfarrmatrikel Steinach

 

Detaillierte Angaben zu den Familien liegen im Archiv für Heimatgeschichte Steinach und können dort eingesehen werden.

 

Stand: 22.08.2021