Das Foidgütl Hs.Nr. 41
ab 1890: Hs.Nr. 59, heute Tassilostr. 1
von Claudia Heigl
In Münster existierten bis zur Verlegung des Kollegiatstifts St. Tiburtius im Jahr 1581 nach Straubing acht Chorherrenhäuser sowie zwei Gebäude für die Benefiziaten. Diese reihten sich um die Kirche St. Tiburtius.
Vermutlich handelte es sich bei der hier beschriebenen Hofstelle um eines dieser Häuser.1
Uraufnahme aus dem Jahr 1827
Quelle: Bay. Vermessungsverwaltung München, Bayernatlas
Im Stiftregister von 1685 wird Kaspar Sieber als Besitzer genannt. Für das Haus entrichtete er 4 Schilling Zins, dazu Abgaben für den Krautgarten, die „Schachten“, Wiesen im Napf und im Ihrlach, die Pfründ, den Rabacker und das Aufeld.2
Kaspar war der Sohn der Bauerseheleute Georg und Magdalena Sieber vom Hof im Ort. 1689 heiratet er eine Maria Dum vom Vilsbiburg gebürtig.
Ihr einziges Kind, der 1691 geborene Sohn Mathias, stirbt kurz nach der Geburt.
1706 tauschen Kaspar und Maria Sieber den Hof gegen die Erbrechtsbehausung von Simon und Eva Resch (Hs. Nr. 38, heute Schiedermeierplatz 2).3
Simon war in diesen Hof eingeheiratet und seit 1693 in zweiter Ehe mit der Bauerstochter Eva Geyer aus Kößnach verheiratet. Nach Simons Tod im Jahr 1708 heiratet die Witwe Gregor Klingeisen aus Münster Nr. 2. Nach ihrem Tod geht Gregor 1721 eine zweite Ehe mit Magdalena Scherer aus Thalstetten ein. Ihr Sohn Andreas Klingeisen wurde 1767 Wirt in Kirchroth.
Magdalena überlebt ihren Mann und heiratet 1735 Markus Foidl aus Rotham. Nach fünf Ehejahren stirbt sie, und Markus heiratet 1740 Katharina Piendl aus Oberzeitldorn.
Aus dieser Verbindung stammen drei Kinder:
- Johann Georg (*1742)
- Johann Evangelist (*1748), Hoferbe
- Andreas (1751-1826) heiratet 1775 die Häuslerstochter Anna Maria Dengler von Münster und lässt sich als Häusler in Münster Nr. 42 nieder.
Der Hoferbe Johann Foidl hat mit der Baderstochter Katharina Knaup schon vor der Hochzeit einen unehelichen Sohn, Kaspar, der nach damaligem Recht den Namen Foidl trägt. (siehe auch Buchsengütl Hs.Nr. 46)
1775 heiratet Johann die Bauerstochter Maria Karl aus Wolferkofen.
Da ihr einziger ehelicher Sohn früh stirbt, übernimmt 1802 Kaspar, der uneheliche Sohn, den Hof. Er heiratet Katharina Foidl aus Bärnzell, Tochter von Johanns Cousin Lorenz Foidl.
1840 geht der Hof an Jakob Christoph Foidl, der ihn 1844 an den Lehrer Johann Michael Neumaier in Münster verkauft.
1848 kauft Michael Ameismeier aus Thurasdorf das Anwesen und heiratet Anna Maria Weber aus Münster Nr. 31.
Von acht Kindern überlebt nur Sohn Joseph (*1850) das Säuglingsalter.
1875 übernimmt Joseph das Anwesen von den Eltern und heiratet die Bauerstochter Franziska Fuchs von Hagnzell.
Elf Kind kommen in der Ehe zur Welt, von denen nur vier das Erwachsenenalter erreichen:
- Johann Evangelist (1878-1931), Gütler auf dem Wolfsberg
- Maria (1884-1962) heiratet 1904 in Münster den Gütler Matin Sieber von Steinach Nr. 16
- Therese (1886-1960) heiratet 1910 in Steinach den Gütler Xaver Gerstl von Steinach Nr. 11 ½
- Anna (*1892) heiratet 1929 in Straubing Joseph Zollner
Nach dem Tod seiner Ehefrau verkauft Joseph das Anwesen 1894 an seinen Schwager Xaver Weinzierl und dessen Ehefrau Theresia geb. Fuchs.
Die Weinzierl’s waren vorher in Kirchroth ansässig.
Sechs Kinder von ihnen sind bekannt, davon starben zwei im Kindsalter:
- Josef (1866-1939)
- Theresia (*1880)
- Katharina (*1882), Hoferbin
- Franz Xaver (*1883)
1904 übernimmt ihre Tochter Katharina das Anwesen und heiratet den Söldnerssohn Josef Geier vom Geier-Anwesen in Münster Nr. 13.
1914 fällt der Vater von drei Kindern bei Bois Bernard im Alter von 35 Jahren. Katharina geht 1918 nochmals eine Ehe mit Josef Hausladen von Herfurth ein.
aufgenommen 1956
Quelle: Archiv f. Heimatgeschichte Steinach, Bestand Luftbildverlag Bertram, München
Ihr Sohn Johann Hausladen übernimmt später das Anwesen.
1 Im Zins- und Stiftbuches des Kollegiatstiftes von 1685 werden bei neun Anwesen die Häuser, die alle um die Kirche liegen, außergewöhnlich hoch besteuert, da es hier wahrscheinlich sogar um Steinbauten handelte. Hierzu gehört auch dieses Anwesen.
2 BayHStA München, Straubing Kollegiatstift St. Jakob und Tiburtius KL 3, Zins- und Stiftbuch, fol. 127‘
3 BayHStA München, Briefprotokolle Straubing 641, fol 8 Tausch 25.06.1706
Weitere Quellen:
BayHStA München, KL Straubing Kollegiatstift St. Jakob und Tiburtius 3, Zins- und Stiftbuch 1685
BayHStA München, Hofanlagsbuchhaltung 248, Steuerkonskription der Hofmark Münster 1752
StA Landshut, Rentamt Straubing B78, Häuser u Rustikalsteuerkataster Münster incl Steinach rev Duplikat 1808
StA Landshut, Rentamt Straubing B79, Umschreibbuch zum Häuser und Rustikalsteuerkataster Münster incl Steinach 1814-1843
Vermessungsamt Straubing, Liquidationsprotokoll der Steuergemeinde Münster von 1838
StA Landshut, Grundsteuerkataster 10279, Umschreibehefte Münster Hs.Nr. 3-59 von 1843 – 1859
StA Landshut, Grundsteuerkataster 10283, Umschreibehefte Münster Hs.Nr. 1 - 69 von 1859-1893
StA Landshut, Grundsteuerkataster 10289, Umschreibehefte Münster Hs.Nr. 84 bis Ende von 1893 – 1960
Bischöfliches Zentralarchiv Regensburg, Pfarrmatrikel Pfaffmünster
Stand: 21.08.2025
Das Pummergütl Hs.Nr. 52
ab 1890: Hs.Nr. 85, heute Falkenfelser Str. 13
von Claudia Heigl
Die ersten bekannten Besitzer des Anwesens in der Falkenfelser Straße sind Leonhard und Margaretha Ludsteck, die urkundlich erwähnt sind. Margaretha war zudem als Hebamme tätig.
Aus der Ehe gingen zwei Töchter hervor:
- Magdalena (*ca. 1636 + 1692), Hoferbin
- Margaretha heiratet 1671 in Münster Simon Härtl, Tagelöhner in Kößnach
Uraufnahme aus dem Jahr 1827
Quelle: Bay. Vermessungsverwaltung München, Bayernatlas
Tochter Magdalena übernimmt das Anwesen in Münster uns heiratet 1657 einen Johann Däxl.
Das Ehepaar bekommt sechs Kinder:
- Thomas (*1657)
- Simon (*1659)
- Balthasar (*1663)
- Wolfgang (*1670)
- Maria Martha (*1674)
- Walburga (*1678)
Als Johann Däxl 1681 stirbt, heiratet Magdalena den ebenfalls verwitweten Tagelöhner Johann Leyacker aus Kößnach.
Nach Magdalenas Tod 1692 heiratet Johann Leyacker Eva Eisnagel aus Aufroth.
Aus dieser Ehe stammen vier Töchter, von denen nur Maria überlebt. Sie heiratet 1717 den Söldnerssohn Adam Berger aus Ramsried.
Zehn Kinder kommen in dieser Ehe zur Welt, von denen vier bereits im Kindsalter sterben.
- Ursula (*1717), Hoferbin
- Wolfgang (*1719) heiratet 1745 Gertrud Leyacker und übernimmt mit ihr das Anwesen der Schwiegereltern in Münster Nr. 42
- Kaspar (*1723)
- Franz de Paula (*1726)
- Maria Walburga (*1728)
- Magdalena (*1731)
Adam Berger stirbt im April 1731 im Alter von 40 Jahren, drei Monate vor der Geburt seiner jüngsten Tochter.
1733 heiratet die Witwe den Halbbauerssohn Andreas Heitzer vom Bachhof in Ascha. 1736 wird noch eine Tochter, Maria Justina, geboren.
1740 übernimmt die älteste Tochter Ursula Berger das Anwesen und heiratet den Schuster Wolfgang Schreiner aus Kasparzell.1
Am 18. September 1743 verkauft das Paar die Erbrechtsbehausung mit Stadel, Garten und Gemüsegarten an Jakob und Maria Pummer aus Münster.2
Jakob ist der Sohn der Häuslerseheleue Bartholomäus und Magdalena Pummer vom gegenüberliegenden Nachbaranwesen.
Vier Kinder sind von dem Ehepaar bekannt:
- Katharina (*1745) heiratet 1771 den Söldner Wolfgang Hilmer von Münster Nr. 36
- Johann Jakob (1753-1839) heiratet 1782 in Kirchroth Eva Färber von Aufroth und lässt sich als Schmied in Kirchroth nieder
- Anna Maria (1758-1835) heiratet 1798 in Kirchroth den Schullehrer Michael Fuchs von Kirchroth
- Bartholomäus (1762-1838), Hofnachfolger
Bartholomäus Pummer übernimmt das Anwesen und heiratet viermal:
1. 1798 Anna Maria Berger von Steinach Nr. 16
2. 1810 Anna Maria Bugl von Münster Nr. 20
3. 1821 Walburga Donhauser Lehrerstochter von Münster
4. 1823 Anna Maria Hornauer von der Schwemm
Nach Bartholomäus Tod erben 1838 die Kinder Bartholomäus, Anna Maria, Jakob, Johann, Joseph, Peter und Katharina Pummer das Anwesen.
Sohn Johann Baptist aus der zweiten Ehe erwirbt 1843 das Gütleranwesen mit 11 Tagwerk Grundbesitz von den Geschwistern.
1845 heiratet er die Gütlerstochter Anna Maria Sieber von Münster Nr. 38 und nach deren Tod 1861 heiratet er die Halbbauerstochter Therese Fritsch von Geßmannszell.
Als Johann Pummer 1875 im Alter von 61 Jahren stirbt, veräußert die Witwe das Anwesen am 1. Juli 1876 an Lorenz und Magdalena Heuschneider.
1882 erwerben Simon und Therese Geier das Anwesen. Simon stamm aus dem Geier-Hof Hs.Nr. 13 in Münster.
Das Paar hat einen Sohn: Joseph Geier (*1887), der 1918 in den Sieber-Hof, Hs.Nr. 21, in Münster einheiratet.
Simon Geier stirbt 1888 mit nur 34 Jahren bei einem Unfall. Seine Witwe heiratet 1889 den Gütlerssohn Joseph Färber.
Später geht das Anwesen an deren Sohn Otto Färber über.
aufgenommen 1956
Quelle: Archiv f. Heimatgeschichte Steinach, Bestand Luftbildverlag Bertram München
1 BayHStA München, Briefprotokolle Straubing 645, fol 3 Übergab am 14.05.1740
2 BayHStA München, Briefprotokolle Straubing 645 I, fol 25‘ Kaufbrief 18.09.1743
Weitere Quellen:
BayHStA München, KL Straubing Kollegiatstift St. Jakob und Tiburtius 3, Zins- und Stiftbuch 1685
BayHStA München, Hofanlagsbuchhaltung 248, Steuerkonskription der Hofmark Münster 1752
StA Landshut, Rentamt Straubing B78, Häuser u Rustikalsteuerkataster Münster incl Steinach rev Duplikat 1808
StA Landshut, Rentamt Straubing B79, Umschreibbuch zum Häuser und Rustikalsteuerkataster Münster incl Steinach 1814-1843
Vermessungsamt Straubing, Liquidationsprotokoll der Steuergemeinde Münster von 1838
StA Landshut, Grundsteuerkataster 10279, Umschreibehefte Münster Hs.Nr. 3-59 von 1843 – 1859
StA Landshut, Grundsteuerkataster 10283, Umschreibehefte Münster Hs.Nr. 1 - 69 von 1859-1893
StA Landshut, Grundsteuerkataster 10289, Umschreibehefte Münster Hs.Nr. 84 bis Ende von 1893 – 1960
Bischöfliches Zentralarchiv Regensburg, Pfarrmatrikel Pfaffmünster
Stand: 21.08.2025
Das Buglgütl Hs.Nr. 21
ab 1890: Hs.Nr. 25, heute Kirchplatz 4
von Claudia Heigl
In Münster existierten bis zur Verlegung des Kollegiatstifts St. Tiburtius im Jahr 1581 nach Straubing acht Chorherrenhäuser sowie zwei Gebäude für die Benefiziaten. Diese reihten sich um die Kirche St. Tiburtius.
Vermutlich handelte es sich bei der hier beschriebenen Hofstelle um eines dieser Häuser.1
aufgenommen 1956
Quelle: Archiv f. Heimatgeschichte Steinach, Bestand Luftbildverlag Betram, München
Seit 1657 sind Anna und Thomas Bugl an diesem Ort ansässig. Das Ehepaar war zuvor in Agendorf wohnhaft. Im Mai 1657 erwirbt es von der Witwe Barbara Stubenhofer die Leibgerechtigkeit.2
Barbara, eine Tochter des Münsterer Wirts Andreas Bergmaier, hatte 1646 gemeinsam mit ihrem Ehemann Johann Stubenhofer das Wirtshaus in Münster übernommen. Nach dessen Tod im Jahr 1656 führte Markus Heilingmayer das Wirtshaus weiter. Das Leibrecht am benachbarten Gütl verkaufte Barbara an Thomas Bugl.
Von Anna und Thomas Bugl sind sechs Kinder bekannt:
- Bartholomäus (* ca. 1644 +1719), Hoferbe
- Ursula heiratet 1674 in Münster Daniel Steiblmüller
- Elisabeth (*09.05.1656 in Agendorf) heiratet 1682 in Münster Georg Zierer von Zeitldorn
- Michael heiratet 1681 in Münster Jakobe Schweinhamer und macht sich als Schneider in Münster Nr. 33 sesshaft
- Maria (* 09.01.1661 in Münster +1732) heiratet 1683 in Münster Georg Agsteiner von Münster Nr. 6
- Barbara (* 03.01.1664 in Münster)
Uraufnahme aus dem Jahr 1827
1838 erhielt das Anwesen die Hausnummer 5, welche 1890 in Hausnummer 8 geändert wurde.
1674 übergeben Thomas und Anna Bugl das Leibrecht an ihren Sohn Bartholomäus, der die Bauerstochter Gertrud Sieber von Münster Nr. 3 heiratet.3 Nach dem Tod ihres Mannes geht Anna eine zweite Ehe mit dem Witwer Johann Ecker aus Gschwendt ein.
Im Stiftregister von 1685 sind die jährlichen Abgaben an das Kollegiatstift Straubing vermerkt. Für das Haus selbst fallen 3 Schilling Regensburger Pfennige an – ein Hinweis darauf, dass es sich um ein ehemaliges Chorherrenhaus, wahrscheinlich in Steinbauweise, handelt. Zusätzlich zahlt Bartholomäus Abgaben für vier weitere Grundstücke.4
Bartholomäus und Gertrud Bugl haben acht Kinder, von denen fünf das Erwachsenenalter erreichen:
- Simon (1675-1743) Hoferbe
- Margaretha (*1677) heiratet 1723 in Münster Lorenz Wimmerl von Unterzeitldorn
- Adam (*1679)
- Margaretha (*1687)
- Eva (*1689)
1708 folgt Sohn Simon als Hoferbe. Als Braut holt er Magdalena Wagner, eine Bauerstochter aus Aukenzell, auf den Hof.
Von den drei Kindern des Paares stirbt Sohn Sebastian 1711 im Alter von neun Jahren:
- Georg Joseph (*1709), heiratet 1723 die Halbbauerstochter Katharina Buchs von Hüttenzell und übernimmt den Hof seiner Braut
- Simon (*1713), Hoferbe
1737 übernimmt der gleichnamige Sohn Simon Bugl den Hof und heiratet Anna Hilmer aus Thalstetten.
Aus dieser Ehe gehen neun Kinder hervor:
- Johann Georg (1735-1786), Gütler in Münster Nr. 20, heiratet 1774 Anna Maria Weinzierl von Münster Nr. 20
- Joseph (*1737)
- Nikolaus (*1740)
- Maria Anna (1743-1810), Hoferbin
- Anna Maria (*1747)
- Andreas (*1749)
- Maria Ursula (*1753)
Tochter Maria Anna übernimmt bereits 1770 den elterlichen Hof und vermählt sich mit dem Bauerssohn Martin Sieber von Münster Nr. 31 (heute Bergstr. 4).
Das Paar hat fünf Kinder, von denen drei das Erwachsenenalter erreichen:
- Anna Maria (1774-1845) heiratet 1803 den Halbbauern Christoph Fischer von Münster Nr. 47
- Joseph (1775-1842), Hoferbe
- Martin (*1778) heiratet 1800 am Bogenberg Maria Anna Naber, die Tochter eines Bäckers aus Bogen, und wird selbst Bäcker in Bogen
1800 übernimmt Sohn Joseph den Hof in Münster. 1809 geht er eine Verbindung mit Theresia Laschinger, eine Söldnerstochter aus Münster Nr. 1, ein.
Drei Kinder sind von ihnen bekannt:
- Joseph (1813-1878), Hoferbe
- Anna Maria (1815-1882) heiratet 1844 den Söldner Johann Geier von Münster Nr. 13
- Johann Georg (*1820)
1844 geht der Hof an den gleichnamigen Sohn Joseph Sieber über, der noch im gleichen Jahr Magdalena Weber, eine Bauerstochter von Münster Nr. 31, heiratet.
Aus dieser Ehe gehen neun Kinder hervor, von denen sechs erwachsen werden:
- Helena (*1846)
- Simon (*1850)
- Therese (*1852) heiratet 1879 in Ittling den Söldner Johann Hien von Öbling
- Joseph (1853-1917), Hoferbe
- Franz Xaver (1855-1924) erwirbt 1878 das Anwesen in Münster Nr. 45 und heiratet Franziska Gstettenbauer von Semmerdorf
- Ferdinand (1859-1935) heiratet 1886 in das Anwesen seiner Ehefrau Maria Lankes von Münster Nr. 38 ein.
1878 übernimmt Sohn Joseph den 42 Tagwerk großen Hof und vermählt sich mit Magdalena Kaiser, eine Schmiedstochter aus Furth bei Bogen.
Von ihren fünf Kindern sterben drei im Kindesalter, nur zwei erreichen das Erwachsenenalter:
- Kreszenz (*1886)
- Maria (1889-1943), Hoferbin
Maria übernimmt den Hof und heiratet 1918 Joseph Geier, einen Bauerssohn vom „Pummergütl“ Hs.Nr. 52 (heute Falkenfelser Str. 13).
Der Besitz geht später an ihren Sohn Otto Geier (1927-1987) über, der zu dieser Zeit zehn Generationen im Familienbesitz war.
1 Im Zins- und Stiftbuches des Kollegiatstiftes von 1685 werden bei neun Anwesen die Häuser, die alle um die Kirche liegen, außergewöhnlich hoch besteuert, da es hier wahrscheinlich sogar um Steinbauten handelte. Hierzu gehört auch dieses Anwesen.
2 BayHStA München, Briefprotokolle Straubing 640 Ib, fol 86‘ Kauf 1675
3 BayHStA München, Briefprotokolle Straubing 640 Ib, fol 86‘ Kauf 1675
4 BayHStA München, Straubing Kollegiatstift St. Jakob und Tiburtius KL 3, Zins- und Stiftbuch, fol. 140‘
Weitere Quellen:
BayHStA München, KL Straubing Kollegiatstift St. Jakob und Tiburtius 3, Zins- und Stiftbuch 1685
BayHStA München, Hofanlagsbuchhaltung 248, Steuerkonskription der Hofmark Münster 1752
StA Landshut, Rentamt Straubing B78, Häuser u Rustikalsteuerkataster Münster incl Steinach rev Duplikat 1808
StA Landshut, Rentamt Straubing B79, Umschreibbuch zum Häuser und Rustikalsteuerkataster Münster incl Steinach 1814-1843
Vermessungsamt Straubing, Liquidationsprotokoll der Steuergemeinde Münster von 1838
StA Landshut, Grundsteuerkataster 10279, Umschreibehefte Münster Hs.Nr. 3-59 von 1843 – 1859
StA Landshut, Grundsteuerkataster 10283, Umschreibehefte Münster Hs.Nr. 1 - 69 von 1859-1893
StA Landshut, Grundsteuerkataster 10289, Umschreibehefte Münster Hs.Nr. 84 bis Ende von 1893 – 1960
Bischöfliches Zentralarchiv Regensburg, Pfarrmatrikel Pfaffmünster
Stand: 12.08.2025
Das Speisedergütl Hs.Nr. 8
ab 1890: Hs.Nr. 13, heute Brunnenstr. 6
von Claudia Heigl
Dieses Anwesen lag am südlichsten Ende von Münster und dürfte wahrscheinlich erst Ende des 17. Jahrhunderts erbaut worden sein.
Das Anwesen hatte ursprünglich die Hausnummer 8
Quelle: Bay. Vermessungsverwaltung München, Bayernatlas
Als erster Besitzer dieses Gütls werden Gmeinwieser Johann und dessen Ehefrau Walburga genannt1.
Ihre Tochter Maria wurde am 12. Mai 1703 in Münster geboren; weitere Kinder sind nicht belegt.
Im Jahr 1734 übernimmt Maria gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem aus Volksstorf bei Arnstorf stammenden Zimmermann Johann Speiseder, das Gütl.
Aus der Ehe gehen sieben Kinder hervor:2
Das Ehepaar bekommt sieben Kinder:
- Anna Maria (1735-1751), unverheiratet
- Katharina (*1737)
- Ursula (*1738)
- Maria Rosina (*1740)
- Johann (*1741)
- Johann Michael (*1744), später Hofnachfolger
- Anna Maria (*1754)
1765 übergeben die Eheleute die Erbrechtsbehausung mit Stadel und Garten an ihren Sohn Michael Speiseder und dessen Frau Walburga, geb. Lehner.3
Auch dieses Paar hat sieben Kinder, von denen jedoch vier früh versterben:
- Michael (*1764)
- Georg (1766-1772)
- Martin (1767-1819), Zimmermann in Münster Nr. 5
- Anna Maria (1770-1772)
- Tiburtius (1773-1778)
- Jakob (1775-1783)
- Anna Maria (1779-1848) heiratet 1803 den Zimmermann Joseph Zäch von Münster Nr. 32
Nach dem Tod seiner Frau Walburga heiratet Michael 1792 in zweiter Ehe Magdalena Wurm, Bauerstochter aus Bärndorf. Das Paar scheint jedoch nach 1808 aus Münster weggezogen zu sein.
Im Jahr 1811 erwirbt Jakob Schwarzensteiner, Sohn eines Webers aus Münster Nr. 10, das Anwesen und heiratet die Bauerstochter Anna Maria Bachl Trudendorf.
Schwarzensteiner stirbt 1824 im Alter von 40 Jahren an Lungensucht. Seine Witwe kann den Hof offenbar nicht halten, sodass 1829 das Landgericht Straubing den „Speiseder-Hof“ veräußert. Käufer ist zunächst Jakob Pummer aus Kirchroth, der ihn jedoch sofort für 825 Gulden an den Söldnerssohn Johann Geier von Münster Nr. 13 weiterverkauft.4
Nach der damaligen geltenden Gesetzgebung (siehe Ansässigmachung und Verehelichung) kann der 49-jährige nun eine Ehe mit der Bauerstochter Anna Maria Schneider vom Waslthof, eingehen.
Da beide Eheleute bereits älter sind, bleibt die Ehe kinderlos.
1850 übergeben sie den Hof an Johanns Neffen Joseph Geier, der drei Tage später die Gütlerstochter Anna Schachermeier aus Freundorf ehelicht.
1877 geht das Anwesen an ihre Tochter Theresia über, die den Bauerssohn Joseph Biederer aus Höhenberg heiratet.
Aus der Ehe stammen eine Tochter und zehn Söhne, von denen sechs das Erwachsenenalter erreichen:
- Franz Xaver (*1879), Söldner in Aufroth
- Josef (1883-1963), Hofnachfolger
- Martin (1886-1969), Söldner in Münster Nr. 26
- Johann (*1888)
- Karl (1890-1917) in Hendecourt/Frankreich gefallen
- Alois (*1892) heiratet 1921 Roslia Groß von Aufroth
1910 übernimmt Sohn Josef Biederer den Hof und heiratet die Söldnerstochter Kreszenz Spießl aus Münster.
eine der ältesten Aufnahmen des Biederer-Anwesens um 1917
Archiv f. Heimatgeschichte Steinach, Auszug aus einer Ansichtskarte, gelaufen 1917
Später wurde das Wohnhaus angebaut und aufgestockt.
Archiv f. Heimatgeschichte Steinach, Auszug aus einer Ansichtskarte, nicht gelaufen
Von 1929 bis 1945 steht Josef Biederer außerdem als Bürgermeister an der Spitze der Gemeinde Münster.
aufgenommen 1956
Bild: Archiv f. Heimatgeschichte Steinach, Bestand: Luftbildverlag Bertram, München
1 BayHStA München, Briefprotokolle Straubing 641, fol 120‘ Kauf- und Übergab 19.11.1710
Hier übergeben Georg und Walburga Mayr (Hs.Nr. 9) ihren Garten zwischen Hans Holzer (Hs.Nr. 10) und Hans Gmeinwieser (Hs.Nr. 8) gelegenen Garten an ihre Tochter Ursula.
2 In der Nähe von Arnstorf gibt es die Einöde Speisöd, wo sich der Name Speiseder ableiten dürfte.
3 BayHStA München, Briefprotokolle Straubing 646 fol. 10‘ Übergabsbrief 400 fl 17.08.1765
4 StA Landshut, Rentamt Straubing B79, Umschreibebuch zum Häuser- und Rustikalsteuerkataster Münster 1814-1843
Weitere Quellen:
BayHStA München, KL Straubing Kollegiatstift St. Jakob und Tiburtius 3, ins- und Stiftbuch 1685
BayHStA München, Hofanlagsbuchhaltung 248, Steuerkonskription der Hofmark Münster 1752
StA Landshut, Rentamt Straubing B78, Häuser u Rustikalsteuerkataster Münster incl Steinach rev Duplikat 1808
StA Landshut, Rentamt Straubing B79, Umschreibbuch zum Häuser und Rustikalsteuerkataster Münster incl Steinach 1814-1843
Vermessungsamt Straubing, Liquidationsprotokoll der Steuergemeinde Münster von 1838
StA Landshut, Grundsteuerkataster 10279, Umschreibehefte Münster Hs.Nr. 3-59 von 1843 – 1859
StA Landshut, Grundsteuerkataster 10283, Umschreibehefte Münster Hs.Nr. 1 - 69 von 1859-1893
StA Landshut, Grundsteuerkataster 10289, Umschreibehefte Münster Hs.Nr. 84 bis Ende von 1893 – 1960
Bischöfliches Zentralarchiv Regensburg, Pfarrmatrikel Pfaffmünster
Stand: 17.08.2025
Das Webergütl Hs.Nr. 31
ab 1890: Hs.Nr. 40, heute Bergstr. 4
von Claudia Heigl
Als erste namentlich belegte Besitzer des Anwesens gelten Georg und Christina Bergmaier. In älteren Kirchenbüchern erscheint der Familienname auch in den Schreibweisen Permer oder Permayr.
Uraufnahme aus dem Jahr 1827
Quelle: Bay. Vermessungsverwaltung München, Bayernatlas
Georgs Vater, Andreas Bergmaier, ist Wirt in Münster und stirbt 1634 in Straubing – vermutlich an der Pest, die dort wütet, als die Familie vor den schwedischen Truppen Schutz sucht. Georgs Schwester Barbara heiratet 1636 in der Jakobskirche in Straubing den Wirt Johann Stubenhofer und übernimmt mit ihm gemeinsam das elterliche Wirtshaus in Münster. Ein weiterer Bruder ist möglicherweise Johann Bergmaier, der die Sölde in Wolferszell, Hausnummer 4, übernimmt.
1639 heiratet Georg Bergmaier in der Jakobskirche zu Straubing Christine Remp. Gemeinsam erscheinen sie anschließend in den Münsterer Kirchenbüchern als Söldnerseheleute. Von 1665 bis 1675 sind sie als Wirtsleute im Gasthaus von Münster verzeichnet.
Das Ehepaar hat zehn Kinder:
- Margaretha (1641-1681) heiratet 1665 in Münster den Müller Andreas Haimerl von Thalstetten und 1679 dessen Nachfolger Georg Schweiger
- Barbara heiratet 1667 in Münster Johann Rögl
- Christina (*1648)
- Vitus (*1650)
- Michael (*1652)
- Georg, Hofnachfolger
- Margaretha (*1657)
- Maria (*1650) heiratet 1681 in Münster den Metzger Georg Stein
- Martin (1662-1700) heiratet 1685 in Münster Magdalena Grüneisl und lässt sich als Schmied in Münster Nr. 15 nieder
- Katharina (*1665)
Im Stiftregister von 1685 sind die jährlichen Abgaben an das Kollegiatstift Straubing festgehalten: Für Haus und neun Grundstücke leistet Georg Permayer 30 Eier, eine Henne und sechs Kreuzer als Gegenwert für zwei Rauchsemmeln.1
1684 tritt Sohn Georg die Hofnachfolge an. Er heiratet Katharina Geith, eine Bauerstochter vom Dexenhof.
Deren Eltern, Andreas und Maria Geith, sind zunächst auf dem Kienberg bei Ascha ansässig und wechseln um 1667 auf den Dexenhof. In den Kirchenbüchern erscheinen sie sowohl unter dem Namen Geith als auch unter Kienberger – letzterer ist ein Hofname, der sich vom Herkunftsort ableitet. 2
1692 stirbt Georg Bergmaier mit nur 37 Jahren. Katharina heiratet daraufhin in zweiter Ehe den Bauerssohn Georg Sieber vom Zinkenhof in Münster. Zur Unterscheidung von einer weiteren Sieber-Familie in Münster (Hausnummer 1) trägt er den Beinamen „Bauer auf dem Berg“.
Aus ihrer ersten Ehe mit Georg Bergmaier gehen keine Kinder hervor.
Mit Georg Sieber bringt Katharina dreizehn Kinder zur Welt, von denen nur vier das Erwachsenenalter erreichen:
- Anna (1697-1716), stirbt ledig mit 18 Jahren
- Katharina (*1699)
- Christopher (1701-1753), Hoferbe
- Lorenz (*1711)
Nach Katharinas Tod heiratet Georg Sieber 1732 die Söldnerstochter Elisabeth Stegbauer von Lanzlberg. Aus dieser Ehe gehen keine weiteren Kinder hervor.
1730 übernimmt Sohn Christopher den Hof. Er heiratet Maria Magdalena Bergmaier aus Wolferszell. Deren Familie stammt ursprünglich aus Unterniedersteinach Nr. 6, besitzt später einen Hof in Pürstenberg und zieht um 1746 ins Wirtshaus von Wolferszell.
Aus der Ehe von Christopher und Maria Magdalena gehen sieben Kinder hervor, zwei davon sterben im Kindesalter:
- Maria Magdalena (1732-1772) heiratet 1753 den Halbbauern Thomas Färber von Münster Nr. 1
- Anna Maria (*1734)
- Martin (1739-1807) heiratet 1770 die Bauerstochter Maria Anna Bugl von Münster Nr. 21 und übernimmt den Hof seiner Braut
- Johann Georg (*1742)
- Wolfgang (1747-1836) heiratet 1776 in Kirchroth die Bauerstochter Katharina Weber von Aufroth und übernimmt den Hof seiner Braut
1753 stirbt Christopher Sieber im Alter von 51 Jahren. Drei Jahre später heiratet seine Witwe den Bauerssohn Simon Köll aus Oberharthausen. Aus dieser Verbindung stammt Tochter Maria Anna Köll, die 1776 den Hof übernimmt. Sie heiratet Andreas Färber, einen Bauerssohn aus Aufroth.
Vier Kinder gehen aus dieser Ehe hervor, von denen jedoch nur eine Tochter überlebt:
- Katharina (1781-1859) heiratet 1810 den Wiedenhof-Bauern Tiburtius Spießl.
1784 stirbt Andreas Färber im Alter von 31 Jahren. Seine Witwe heiratet erneut – Simon Weber, ein Bauerssohn aus Aufroth. Von ihm erhält das Anwesen den Namen Weber-Gütl.
Simon ist ein Bruder von Katharina Weber, der Ehefrau von Wolfgang Sieber, Maria Annas Halbbruder.
Aus dieser Ehe stammen zwei Kinder:
- Simon (1792-1841), Hoferbe
- Theresia (*1794) heiratet 1819 den Metzger Anton Braun von Münster
1820 übernimmt Simon Weber den 74 Tagwerk großen Hof von seinem Vater und heiratet Magdalena Wolf vom Sackhof.
Sie bekommen sechs Kinder:
- Magdalena (1821-1898) heiratet 1844 den Söldner Joseph Sieber von Münster Nr. 21
- Anna Maria (1823-1882) heiratet 1848 den Gütler Michael Ameismeier von Münster Nr. 41
- Simon (*1825), Hoferbe
- Joseph (*1825)
- Therese (1827-1868) heiratet 1854 den Kramer Johann Andreas Unger von Wolferszell Nr. 22 ½
- Maria Anna (1830-1899) heiratet 1856 den Schmied Franz Brandl von Münster Nr. 15
1855 übernimmt der gleichnamige Sohn Simon den Hof. Er heiratet Franziska Kerscher, eine Bauerstochter aus Euersdorf.
1873 tauscht das Ehepaar den Hof in Münster mit dem Immobilienhändler Michael Hegenberger gegen ein Anwesen in Loh (Hausnummer 72). Hegenberger veräußert verschiedene Grundstücke, bis schließlich die Bauerseheleute Johann und Maria Geier von Münster Nr. 13 das verkleinerte Gut mit 26 Tagwerk erwerben. Nach einem Tausch von Besitzflächen zwischen ihrem Hof Nr. 13 und dem neuen Besitz übergeben sie 1877 das Weber-Gütl mit nun 35 Tagwerk an ihren Sohn Joseph. Das Haus Nr. 13 geht an den älteren Sohn Johann Geier.
Joseph Geier heiratet Helena Sieber vom Atzlhof. Die Ehe bleibt kinderlos.
Als Helenas Schwester Anna Maria – die auch Ehefrau von Josephs Bruder Johann ist – bei der Geburt ihres fünften Kindes stirbt, nehmen Joseph und Helena vermutlich das jüngste Kind Martin Sieber zu sich, der zu diesem Zeitpunkt erst drei Jahre alt ist.
1906 übergeben sie den Hof an ihren Neffen Martin Sieber. Dieser heiratet Maria Geith von Münster Nr. 2.
Als die Geier-Tochter Anna (1921-1998) im Jahr 1949 Lambert Sagmeister (1919-1971) vom Berghof heiratet, ändert sich der Familienname auf dem Hof.
Das Sagmeister-Anwesen aufgenommen 1956
Quelle: Archiv für Heimatgeschichte Steinach, Bestand: Luftbildverlag Bertram, München
1 BayHStA München, Straubing Kollegiatstift St. Jakob und Tiburtius KL 3, Zins- und Stiftbuch, fol. 103‘
2 Beim Taufeintrag wird Katharina als Tochter des Andreas Geith, Bauer zu Kienberg und dessen Ehefrau Walburga bezeichnet. Bei ihrem Heiratseintrag als Tochter des Andreas Kienberger, Bauer auf dem Dexenhof. Auch bei ihren Geschwistern finden wir immer wieder abweichende Angaben von den Familiennamen zwischen ihren Tauf- und Heiratseinträgen.
Weitere Quellen:
BayHStA München, KL Straubing Kollegiatstift St. Jakob und Tiburtius 3, ins- und Stiftbuch 1685
BayHStA München, Hofanlagsbuchhaltung 248, Steuerkonskription der Hofmark Münster 1752
StA Landshut, Rentamt Straubing B78, Häuser u Rustikalsteuerkataster Münster incl Steinach rev Duplikat 1808
StA Landshut, Rentamt Straubing B79, Umschreibbuch zum Häuser und Rustikalsteuerkataster Münster incl Steinach 1814-1843
Vermessungsamt Straubing, Liquidationsprotokoll der Steuergemeinde Münster von 1838
StA Landshut, Grundsteuerkataster 10279, Umschreibehefte Münster Hs.Nr. 3-59 von 1843 – 1859
StA Landshut, Grundsteuerkataster 10283, Umschreibehefte Münster Hs.Nr. 1 - 69 von 1859-1893
StA Landshut, Grundsteuerkataster 10289, Umschreibehefte Münster Hs.Nr. 84 bis Ende von 1893 – 1960
Bischöfliches Zentralarchiv Regensburg, Pfarrmatrikel Pfaffmünster
Stand: 26.07.2025