Das Wagnergütl Hs.Nr. 25
ab 1890 Hs.Nr. 29, heute Chorherrenstr. 12, Lutz
von Claudia Heigl
Als erster Besitzer dieses Anwesens neben der Kirche ist der Wagner und Drechsler Michael Sailler bekannt.
1678 verkauft das Stiftkapitel Straubing an Michael und Margaretha Sailler um 20 Gulden das Erbrecht auf der Behausung. Dazu gehören Äcker, wie auch die Pfaffenwies und der Obst- und Krautgarten.1
Von dem Ehepaar sind drei Kinder bekannt, von denen das jüngste in Münster geboren wurde:
- Margaretha heiratet 1688 in Münster den verwitweten Zimmerman Wolfgang Wanninger von Kirchroth
- Peter heiratet 1697 die Häuslerstochter Maria Gschöpf und zieht in das Haus der Schwiegereltern Münster Nr. 36
- Katharina (*19.04.1679)

Michael Sailler zahlt 1685 für das Haus 3 Schilling Reg. Pfennige. Dazu kommen noch 30 Kreuzer für das “Riedt“.2
Im Durchschnitt betragen die Abgaben für die Häuser im Stiftbuch von 1685 etwa 18 Kreuzer jährlich. Daher liegt die Vermutung nahe, dass es sich hier um ein ehemaliges Haus für die Chorherren oder die Benefiziaten handelt, wie sie rund um die Kirche zu finden sind.
In Münster gibt es einst acht Chorherrenhäuser und zwei Gebäude für die Benefiziaten. Infolge der Stiftsverlegung nach Straubing im Jahr 1581 wurden die Gebäude verkauft. Da es sich um ansehnliche Steinbauten handelte, dürften die Abgaben für diese Häuser wesentlich höher sein als bei den einfachen Holzhäusern.

1838 erhielt das Anwesen die Hs.Nr. 25
Uraufnahme aus dem Jahr 1827
Quelle: Bay.Vermessungsverwaltung München, Bayernatlas
Die Zimmermanns- und Wagnersfamilie Völkl
Am 19.08.1711 erwerben Vitus und Maria Dietl das Anwesen.3 Die Herkunft des Ehepaares ist nicht bekannt.4
Das Ehepaar hat sieben Kinder von denen vier das Erwachsenenalter erreichen:
- Maria Barbara (*1714-1743) Hoferbin
- Martin (*1720) heiratet 1747 in Parkstetten Maria Habrunner von Parkstetten Nr. 31 und wird dort als Zimmermann ansässig
- Georg (*1725)
- Katharina (1727-1751) heiratet 1750 den Maurer Johann Bauer von Münster Nr. 63
Nach dem Tod des Vitus Dietl wird am 07.05.1742 das Erbe verteilt:5
Die Witwe Maria erhält das Vermögen, die vier Kinder folgendes Erbteil:
Der älteste Sohn Martin 30 Gulden, die drei übrigen jeweils 25 Gulden und beide Töchter noch eine Kuh.
Im Anschluss übergibt die Witwe die Behausung mit dem Grundbesitz an ihre Tochter Barbara und ihren zukünftigen Ehemann Dionysius Völkl.
Dionysius Völkl stammt von Seyboldsdorf und war wahrscheinlich auf seiner Wanderschaft in Münster gelandet.
Ein Jahr nach der Eheschließung stirbt seine 28-jährige junge Ehefrau. Der Zimmermann geht erneut eine Ehe mit der Tagelöhnerstochter Katharina Hilmer von Unterzeitldorn ein.
Das Ehepaar hat sechs Kinder:
- Johann Vitus (*1746)
- Johann Kaspar (*1748)
- Jakob (*1750) von 1792-1823 Pfarrer in Brennberg
- Andreas (*1753)
- Johann Georg (1755-1844), Hofnachfolger
- Katharina (1759-1801) heiratet 1788 den Bader Bartholomäus Knaup von Münster

1785 übernimmt der jüngste Sohn Johann Georg Völkl das Anwesen und übt darauf das Wagner-Handwerk aus. Seine Ehefrau wird die Halbbauerstochter Maria Anna Schütz von Forst bei Falkenfels.
Aus der Ehe gehen zwei Söhne hervor, von denen nur der Älteste überlebt:
- Jakob (1787-1863), Hofnachfolger
Vier Wochen nach der Geburt des zweiten Sohnes stirbt die 28-jährige. Sechs Wochen später heiratet der Witwer die Söldnerstochter Katharina Grandsberger von Oberniedersteinach.
Katharina bringt zwischen 1790 und 1800 sieben Kinder zur Welt, von denen nur eine Tochter nicht im Säuglingsalter stirbt:
- Maria Katharina (*1794)
1814 stirbt die 54-jährige an Lungensucht und der Witwer heiratet in dritter Ehe die 44-jährige Häuslerstochter Katharina Hartmannsgruber von Münster Nr. 53.
1809 übernimmt der 21-jährige Sohn Jakob das Wagner-Anwesen vom Vater. 1814 geht er den Bund fürs Leben mit der Schreinerstochter Maria Eva Hitzinger von Münster Nr. 6 ein.
In der Ehe kommen elf Kinder zur Welt:
- Joseph (*1815), Hoferbe
- Magdalena (*1816)
- Anna (*1818)
- Katharina (*1818)
- Jakob (*1819)
- Anna Maria (1821-1824)
- Anna (1824-1842)
- Martin (1825-1842)
- Andreas (*1827)
- Johann Georg (*1828)
- Anna Maria (*1836)
Im April 1843 übernimmt der älteste Sohn Joseph nach dem Tod der Mutter das Anwesen mit 20 Tagwerk Grundbesitz vom Vater. Er heiratet die Bauerstochter Anna Leibl von Gschwendt Nr. 18.
Das Ehepaar bekommt zehn Kinder:
- Katharina (*+1844)
- Anna Maria (*1845)
- Magdalena (*1847)
- Franziska (*1849)
- Theresia (*1849)
- Katharina (*1852)
- Johann Baptist (*1854)
- Karolina (*1855)
- Johanna (*1856)
- Joseph (*1861)
Joseph beginnt 1853 Grundstücke zu verkaufen und schließlich erwirbt Johann Georg Echinger die Hofstelle mit nur noch 6, 8 Tagwerk Grundbesitz.
1859 erwerben Joseph und Anna Völkl dann den größeren „Hilmerweiherhof“ in der heutigen Weiherstr. 3 in Münster. 1869 tauschen sie dann diesen Besitz mit einem Hof in Perkam und ziehen von Münster weg.

Die Familie Echinger und Lutz
Johann Georg und Therese Echinger wohnten vorher auf dem „Ehingergütl“ Hs.Nr. 50 (heute Falkenfelser Str. 17). Ihr bisheriges Häusleranwesen mit 12,32 Tagwerk Grund verkaufen sie an Johann Klingseis.
Das Ehepaar hat zehn Kinder, von denen nur fünf das Erwachsenenalter erreichen:
- Johann Georg (1837-1869) stirbt mi 31 Jahren an Lungensucht
- Therese (1842-1920), Hoferbin
- Jakob (*1846)
- Franziska (*1847)
- Helena (1850-1872) stirbt mit 21 Jahren an Gedärmentzündung
1870 erbt Tochter Therese nach dem Tod des Vaters das Anwesen und heiratet den Gütlerssohn Joseph Lutz von Zinzendorf.
Das Ehepaar hat sieben Kinder, von denen drei im Säuglingsalter sterben:
- Alois (*1872)
- Ludwig (*1873)
- Josef (*1876) Hoferbe
- Kreszenz (1879-1887) stirbt mit vier Jahren an Diphtherie
Sohn Josef übernimmt 1903 den Hof und heiratet Maria Wacker von Hornstorf.
Ein Jahr später stirbt die 24-jährige an Herzlähmung.
Zwei Jahre später heiratet der Witwer die Bauerstochter Kreszenz Retzer von Bärnzell.
In der Ehe kommen sechs Kinder zur Welt, von denen ein Sohn kurz nach der Geburt stirbt:
- Anna Maria (1908-1983) verh. Geier in Münster
- Kreszenz (*1908)
- Josef (*1910), Hofnachfolger
- Therese (1912) verh. Bauer in Münster
- Anna (*1914) verh. Pfisterer

1950 übernimmt Sohn Josef Lutz das Anwesen, dass immer noch in Familienbesitz ist.

Das Anwesen aufgenommen ca. 1956
Bild: Familie Lutz, Münster

aufgenommen 1956
Quelle: Archiv f. Heimatgeschichte Steinach, Bestand Luftbidlverlag Bertram München
1 BayHStA München, Briefprotokolle Straubing 640 II, fol 53 Erbrechtsverlassung 1678
2 BayHStA München, Straubing Kollegiatstift St. Jakob und Tiburtius KL 3, Zins- und Stiftbuch, fol. 137‘
3 BayHStA München, Briefprotokolle Straubing 645 I, fol 7 Vertrag 07.05.1742. In dem Übergabevertrag ist vermerkt, dass das Anwesen am 19.08.1711 käuflich erworben worden war.
4 1708 wird Vitus als Taufpate bei einem Sohn des Georg Amann im Kirchenbuch von Parkstetten aufgeführt. Hier wird er als Tagelöhner in Oberparkstetten bezeichnet.
5 BayHStA München, Briefprotokolle Straubing 645 I, fol 7 Vertrag 07.05.1742
Weitere Quellen:
Bischöfl. Zentralarchiv Regensburg, Pfarrmatrikel Pfaffmünster
BayHStA München, Kurbayern Hofkammer Hofanlagsbuchhaltung 248, Hofmark Münster 1752
StA Landshut, Rentamt Straubing B78, Häuser und Rustikalsteuerkataster Münster incl Steinach 1808
Vermessungsamt Straubing, Liquidationsprotokolle der Steuergemeinde Münster von 1838
StA Landshut, Grundsteuerkataster, Umschreibehefte Münster 17/22-5, 17/22-9, 17/22-14
Veröffentlicht: 03.06.2026
Das Schmuckergütl Hs.Nr. 24
ab 1890 Hs.Nr. 28, heute Chorherrenstr. 10, Knott
von Claudia Heigl
Auf diesem Anwesen, direkt gegenüber dem Wirtshaus und der Kirche, finden wir nach dem 30-jährigen Krieg eine Kramerei.

1838 erhielt das Anwesen die Hs.Nr. 24
Uraufnahme aus dem Jahr 1827
Quelle: Bay.Vermessungsverwaltung München, Bayernatlas
Im Jahr 1657 werden Jakob und Anna Jakobe Zeiß als Kramerseheleute genannt. Zuvor lebte die Familie in Steinach, wo sie ebenfalls eine Handlung betrieb.
Sechs Kinder wurden in Steinach geboren, der jüngste Sohn dann in Münster:
- Johann (1649-1706), Schneider in Münster
- Kaspar (*1651)
- Christopher (*1652)
- Christopher (*1654), 1672 als Schmiedsknecht in Münster genannt1
- Barbara (*1655)
- Mathias (1657-1672)
- Sebastian (1661-1686)
Als der jüngste Sohn Sebastian gerade mal neun Monate alt ist, stirbt der 46-jährige Kramer.
Die Witwe heiratet daraufhin den Münsterer Wirtssohn Georg Pämer (ältere Schreibweise von Bergmaier). Zwei Jahre später wird auch Jakobe Pämer zu Grabe getragen.

Der Witwer Georg Pämer nimmt daraufhin die Bäckerstochter Walburga Pizelmayr aus Steinach zur zweiten Ehefrau.
Sie bringt neun Kinder zur Welt, von denen vier bereits im Säuglingsalter sterben:
- Simon (*1666)
- Maria (*1668) heiratet 1699 den Kramer Johann Berger von Steinach Nr. 55
- Johann Georg (*1669)
- Maria Elisabeth (*1674)
- Walburga (*1675 in Steinach)
1675 übernimmt das Ehepaar die Hoftafern in Steinach Nr. 24, doch bereits ein Jahr später stirbt Georg Pämer.
Die verwitwete Walburga Pämer führt die Geschäfte weiter – die „Erbrechtsbehausung in Münster mit der Krambstatt“ und die „Leibgerechtigkeit auf der Hoftafern in Steinach“.2
Ihre Kinder erhalten jeweils 12 Gulden väterliches Erbe, ausgezahlt im 12. Lebensjahr.
Noch im selben Jahr heiratet Walburga erneut den verwitweten Michael Hartberger.
1677 verkauft der neue Steinacher Hofwirt Hartberger das Münsterer Anwesen mit Krämerei an Adam Lohringer aus Hundsschweif.3
Zunächst führt Lohringer das Kramer-Geschäft weiter, doch um 1685 entsteht offenbar ein weiterer Laden unterhalb des Wirtshauses (Haus Nr. 16, heute Chorherrenstraße 3, Luttner).
Im Stiftbuch desselben Jahres wird der alte Kramerladen nicht mehr erwähnt.4
Adam Lohringer zahlt zu dieser Zeit folgende Steuern:
von der Wis in der Hinderau 1 Schilling
vom Haus und Garten 22 Kreuzer 5 Heller
vom Lindtach 1 Schilling
Pfriendtgelt 10 Kreuzer
insgesamt 2 Schilling 32 Kreuzer 6 Heller
Lohringer Adam ist mit einer Margaretha verheiratet.
Vier Kinder kommen in Münster zu Welt:
- Anna (*1681)
- Magdalena (1687-1763) heiratet 1713 den Häusler Bartholomäus Pummer von Münster Nr. 53
- Anna Maria (*1690)
- Maria (1696), Hoferbin
1719 heiratet die jüngste Tochter Maria den Weberssohn Andreas Schmucker von Bonried und übernimmt mit ihm das elterliche Anwesen.
Aus der Ehe gehen fünf Kinder hervor, von denen ein Sohn als Säugling stirbt:
- Johann Michael (*1720)
- Johann Georg (*+1722)
- Maria Katharina (1724-1753) heiratet 1745 den Münsterer Schmied Simon Landlsperger
- Anna Maria (1726-1803) heiratet 1750 Sebastian Dengler, Söldner in Münster Nr. 40
- Johann Jakob (1730-1787), Hoferbe
Der jüngste Sohn Johann Jakob übernimmt 1750 das Familienanwesen und heiratet die Wirtstochter Anna Maria Müller aus Unterzeitldorn. Zum Erbe gehören die Erbrechtsbehausung mit Stadel und Garten, die „Leibsgerechtigkeit auf den halben Pfründ, auf denen laut Leibgedingsbrief vom 18.09.1727 Jakob Ottpacher, Nachtwächter zu Straubing, lebenslang Leichrecht hat“, sowie ein Viertel des geerbten Lintach-Feldes. Der Wert des Besitzes beträgt 700 Gulden;5 die Braut bringt 175 Gulden Heiratsgut ein.6
Anna Maria bringt zehn Kinder zur Welt, von denen fünf das Erwachsenenalter erreichen:
- Johann Baptist (*+1752)
- Anna Maria (*+1754)
- Maria Katharina (*+1755)
- Maria Katharina (1756-1831), Hoferbin
- Maria Anna (1759-1831) heiratet 1783 Michael Lankes, Halbbauer in Steinach Nr. 13
- Anna Maria (*+1762)
- Maria Theresia (*1763)
- Anna Maria (*1766)
- Walburga (*1768) heiratet 1789 Sebastian Hösl von Münster Nr. 17
- Jakob (*+1770)
Zwei Monate nach der Geburt des jüngsten Kindes stirbt die 39-jährige Mutter.
Kurz darauf heiratet der Witwer erneut – Regina Berger aus Münster. Sie bringt ein Erbrechtshäusl (Haus Nr. 42, heute Schiedermeierplatz 6) mit Garten und Weinberg in die Ehe, dass sie kurz vor der Hochzeit von ihren Eltern erhält.7 1775 verkaufen Jakob und Regina Schmucker das Gütl an Andreas und Anna Maria Foidl. 8
Regina bringt vier weitere Kinder zur Welt, von denen zwei Töchter als Säuglinge sterben:
- Magdalena (*+1771)
- Magdalena (*+1773)
- Jakob (*1775)
- Christoph (*1777)
1783 stirbt Regina im Alter von 36 Jahren, und vier Jahre später folgt ihr Jakob Schmucker mit 57 Jahren ins Grab.

Nach dem Tod des Vaters übernimmt Maria Katharina, die älteste Tochter aus erster Ehe, den Hof. 1788 heiratet sie den Häuslerssohn Johann Parein aus Obermotzing.
Maria Katharina Parein, geborene Schmucker, erlebt ein Leben voller Prüfungen. Bereits mit 14 Jahren verliert sie ihre Mutter. Ihrer Stiefmutter hilft sie früh bei der Versorgung der vier jüngeren Geschwister und später auch der neugeborenen Halbgeschwister. Nach dem Tod der Stiefmutter übernimmt sie schließlich selbst die Mutterrolle für die Halbgeschwister, die damals zwischen sechs und acht Jahren alt sind.
Mit ihrem Ehemann Johann Parein bringt sie sechs Kinder zur Welt, von denen jedoch nur zwei das Erwachsenenalter erreichen:
- Joseph (*+1790)
- Johann Georg (1791-1795)
- Maria Theresia (1794-1878) heiratet 1820 den Wirt Johann Georg Röckl von Münster.
- Joseph Tiburtius (*+1796)
- Maria Katharina (*+1797)
- Johann Baptist (1798-1825), Hoferbe
1822 übergeben Maria Katharina und Johann Parein den Hof an ihren Sohn Johann Baptist, der die Bauerstochter Barbara Habrunner aus Reibersdorf heiratet. Doch nur drei Jahre später trifft die Familie ein neuer Schicksalsschlag: Johann stirbt im Alter von 26 Jahren an einem Gehirnschlag.
Die junge Witwe Barbara heiratet noch im selben Jahr Joseph Sturm aus Kagers. Dessen Vater war einst Bauer in Fischerdorf und hatte 1799 Josephs Mutter, die Häuslerswitwe Katharina Fischer aus Kagers, geheiratet. Auch die Schwiegereltern von Barbara scheinen der neuen Verbindung wohlgesinnt zu sein, denn Johann Parein selbst fungiert bei dieser Hochzeit als Trauzeuge.
Als Barbara Sturm am 16. September 1826 ihr erstes Kind, Michael, zur Welt bringt, verläuft die Geburt schwer. Sechs Tage später stirbt sie an Kindbettfieber (Mutterbrand). Nur zwei Monate nach ihrem Tod heiratet der Witwer erneut – Therese Loibl aus Fierlbach.
Ob sich das junge Paar mit den Austräglern nicht versteht oder andere Gründe eine Rolle spielen, ist nicht überliefert. 1829 verkaufen Therese und Joseph Sturm den sogenannten Schmucker- bzw. Parein-Hof an Andreas Schwarzensteiner für 2.000 Gulden. Das alte Ehepaar Katharina und Johann Parein behält jedoch seine Austragswohnung auf dem Anwesen.
Katharina Parein stirbt 1831 im Alter von 74 Jahren. Ein Jahr später folgt ihr Ehemann Johann im Alter von 78 Jahren. Seine letzten Jahre verbringt er bei seiner Tochter, der Wirtin Therese Röckl, in Münster.
Andreas Schwarzensteiner hatte bereits 1813 das „Schwarzensteinergütl“ (Haus Nr. 10) von seinem Vater übernommen. 1829 verkauft er dieses um 1.000 Gulden und erwirbt im Gegenzug den doppelt so teuren Schmuckerhof. Verheiratet ist er mit Anna Maria Schneider aus Roith bei Kirchroth.
Das Ehepaar bekommt zehn Kinder, von denen nur drei das Erwachsenenalter erreichen:
- Jakob (*1814), Hoferbe
- Johann Georg (*1817)
- Joseph (*1828)
1845 übergibt die verwitwete Anna Maria Schwarzensteiner das Anwesen mit 43 Tagwerk Grundbesitz an ihren Sohn Jakob, der die Bauerstochter Helena Loichinger von Obermotzing heiratet.
Acht Kinder kommen in der Ehe zur Welt, von denen drei im Säuglingsalter sterben:
- Helena (*1847)
- Georg (*1850)
- Franziska (*1852)
- Anna (*1855)
- Anna Maria (*1860)

Am 11.04.1867 wird das Anwesen versteigert. Den Zuschlag erhält Michael Heilingbrunner.
Am 04.07.1867 tauscht Georg Thurl das Haus mit 38,60 Tagwerk Grund ein.
Nur drei Jahre später, am 1. April 1870, erwerben Georg und Maria Obermaier das 38,6 Tagwerk (13,15 Hektar) große Anwesen für 11.600 Gulden.

Der Gabler-Hof, heute Knott
aufgenommen 1956
Bild: Familie Weiser, Münster
1872 erfolgt ein weiterer Tausch: Joseph Gabler und seine Ehefrau Margaretha, geborene Popp, tauschen ihr Anwesen in Witzenzell Nr. 80 gegen den Hof in Münster.
Das Ehepaar bringt fünf Kinder mit, die alle in Witzenzell geboren sind. Vier weitere Kinder waren bereits im Säuglingsalter gestorben.
In Münster kommen drei weitere Kinder zur Welt, die jedoch ebenfalls früh sterben:
- Josef (1857-1938), Hoferbe
- Therese (1858-1925) heiratet 1878 in Münster Joseph Dengler, Söldner in Münster Nr. 40
- Anna Maria (1861-1936) heiratet 1886 in Münster Joseph Brandl, Schmied in Münster Nr. 15
- Alois (*1865) heiratet 1910 in Straubing/St. Jakob Franziska Hagenkofer von Offenberg
- Margaretha (*1871)
1883 stirbt Joseph Gabler durch einen Schlag von einem Pferd. In den folgenden Jahren bewirtschaftet die Witwe Margaretha Gabler den Hof mit ihren Kindern allein, bis sie ihn 1893 an ihren ältesten Sohn Josef jun. übergibt.

aufgenommen 1956
Quelle: Archiv f. Heimatgeschichte Steinach, Bestand Luftbidlverlag Bertram München
Josef Gabler heiratet die Bauerstochter Kreszenz Bauer aus Münster Nr. 47 (heute Falkenfelser Str. 19)
Das Paar bekommt dreizehn Kinder, von denen neun das Erwachsenenalter erreichen:
- Maria (*1895) heiratet 1917 in Straubing Durst Johann (*1892)
- Joseph (*1898) heiratet 1933 in Landshut Anna Mirbeck
- Kreszenz (*1899) heiratet 1920 in Straubing Heinrich Reiter (*1896)
- Ludwig (1900-1987) heiratet 1928 Johanna Eckl von Münster Nr. 35 (1907-1995)
- Ottilie (*1901) heiratet 1921 in Steinach den Schloßgärtnersgehilfen Rothlehner Dionys von Velden (1900-1982)
- Johann Baptist (*1903)
- Franziska (1904-1984) heiratet 1933 in Münster Max Färber (*1894)
- Alois (*1905), Hoferbe
- Anna (*1906) heiratet 1925 in Münster Albert Lauerbach (*1901), Kunstmaler in Straubing

Alois Gabler (1857-1938)
gemalt von seinem Schwiegersohn dem Straubinger Künstler Albert Lauerbach
Bild: Familie Knott Münster

1934 übernimmt der jüngste Sohn Alois Gabler den Hof. Er heiratet Therese Lehner von Allkofen.
Nächste Hofbesitzer werden die Tochter Therese Gabler und ihr Ehemann Xaver Knott von Aufroth.
1 BayHStA München, Briefprotokolle Straubing 640 Ib, fol 38 Quittung 28.11.1672, Hans und Christoph Zeiss, als weil. Jakob Zeissens gewester Kramer zu Münster sel. nachgelassene zwei Söhne quittieren ihren lieben Stiefvater Georg Pämer, jetzigem Kramer zu Münster den Erhalt ihres väterlichen und mütterlichen Erbteils.
2 BayHStA München, Briefprotokolle Straubing 640 II, fol 3 Vertrag 1677
3 BayHStA München, Briefprotokolle Straubing 640 II, fol 15 Kaufvertrag Pr. 350 fl 1677
4 BayHStA München, Straubing Kollegiatstift St. Jakob und Tiburtius KL 3, Zins- und Stiftbuch, fol. 141
5 BayHStA München, Briefprotokolle Straubing 645 I, fol.137 Übergabsbrief fl. 700 28.03.1750
6 BayHStA München, Briefprotokolle Straubing 645 I, fol.153‘ Heiratskontrakt 15.09.1750
7 BayHStA München, Briefprotokolle Straubing 646 fol. 74 Übergabsbrief fl 420 01.06.1770
8 BayHStA München, Briefprotokolle Straubing 648, fol.13_ Kaufbrief 500 fl 29.09.1775
Weitere Quellen:
Bischöfl. Zentralarchiv Regensburg, Pfarrmatrikel Pfaffmünster
BayHStA München, Kurbayern Hofkammer Hofanlagsbuchhaltung 248, Hofmark Münster 1752
StA Landshut, Rentamt Straubing B78, Häuser und Rustikalsteuerkataster Münster incl Steinach 1808
Vermessungsamt Straubing, Liquidationsprotokolle der Steuergemeinde Münster von 1838
StA Landshut, Grundsteuerkataster, Umschreibehefte Münster 17/22-5, 17/22-9, 17/22-14
Veröffentlicht: 03.06.2026
Das Stegbauer-Anwesen Hs.Nr. 63
1583/1623: Die andere Bramsensölde – 1641: Vilsersölde – 1691/1699: Häusl -
1760: Pöck Häusl – 1808: Ränzinger Hof Hof Hs.Nr. 12 – ab 1838 Hs.Nr. 63
heute Hafnerstraße 5
von Claudia Heigl
Auch auf diesem Anwesen waren hier ursprünglich Hafner ansässig. Im Jahr 1583 besitzen die Erben des Wolfgang Brams sel. das Anwesen auf Freistift.
Sie entrichtet eine Gilt von 5 Schilling Regensburger Pfennig und zahlt . wie alle Steinacher Hafner - noch zusätzlich Tegelgeld in Höhe von 5 Schilling 25 Reg. Pfennigen.1
Auch auf dem Nachbaranwesen (heute Hafnerstr. 6, Echinger) lebt eine Hafnersfamilie Brams.
Im Salbuch wird dieses Anwesen daher als „die andere Bramsensölde“ bezeichnet, während das Nachbaranwesen als „die eine Bramsensölde“ geführt wird.

Auf der Uraufnahme von 1827 hatte das Anwesen die Hs.Nr. 64
Quelle: Bay. Vermessungsverwaltung München, Bayernatlas
1623 ist ein Georg Huber als Hafner auf dem Haus ansässig.2 Das Häusl wird mit 5 Pfund Reg. Pfennige bewertet.3
1638 wohnen Markus Wörl und dessen Ehefrau Magdalena, geb. Foidl (ältere Schreibweise Foyerl) in dem Haus. Markus verdient seinen Lebensunterhalt als Schuster.
Er war zuvor in Wolferszell ansässig und wird ab 1638 urkundlich in Steinach erwähnt. Um 1638 hatte er Magdalena Foyerl, Tochter des Georg Foyerl von Mitterfels, geheiratet.4
Laut dem Heiratsvertrag, der erst 26 Jahre später beurkundet wird, bringt Markus zur Eheschließung einen eigenen Acker mit 85 Pfigang in Rothamer Feld gelegen und zwei Kühe mit in die Ehe ein. Davon bleiben dem Sohn Andreas aus erster Ehe noch 15 Gulden mütterliches Erbteil vorbehalten.
Magdalena bringt 30 Gulden Heiratsgut mit in die Ehe.
Im Giltregister aus dem Jahr 1641 wird das Anwesen als „Vilsersölde“ bezeichnet, auf der Marx (ältere Schreibweise von Markus) Wöhrl das Erbrecht besitzt.5

Am 3. April 1653 erwerben das Ehepaar den späteren „Grüneisl-Hof“ in Wolferszell Hs.Nr. 5 (heute zusammengelegt mit dem Nachbarhof Kreuzstr. 2, Amberger).6
Vier ihrer Kind sind bekannt
- Andreas heiratet am 22.11.1650 die Steinacher Bauerstochter Maria Magdalena Hitzinger und machte sich als Schuster in Steinach ansässig (Sohn aus erster Ehe).
- Michael (*25.08.1640) übernimmt den elterlichen Hof
- Margaretha (*14.10.1643) heiratet am 16.08.1666 Wolfgang Schmidbauer einen Witwer und Weber von Agendorf Nr. 39
- Christoph (*12.1645) heiratet am 20.05.1669 die Bauerstochter Barbara Landstorfer. Er ist zunächst Weber in Wolferszell und macht sich dann in Aufroth ansässig.

Das Stegbauer-Anwesen aufgenommen 1986
Bild: Archiv für Heimatgeschichte Steinach, Bestand Luftbildverlag Bertram, München
Nachfolger auf dem Anwesen werden Johann Wiedenbeck und dessen Ehefrau Anna, geb. Hainzelsperger von Münster Hs.Nr. 14 (heute Chorherrenstr. 4).
Das Paar heiratet 1659 in Steinach; die Herkunft von Johann Wiedenbeck wird dabei nicht mit angegeben. Er übt auf dem Anwesen wieder das Hafnergewerbe aus.
Das Ehepaar hat zwei Töchter:
- Barbara (13.11.1663) heiratet 1689 in Steinach den Tagelöhnerssohn Michael Obermayer von Scheibelsgrub und wird mit ihrem Ehemann in Steinach ansässig.
- Eva (*09.12.1666) Hoferbin
1684 übernimmt die jüngere Tochter Eva das Anwesen. Sie heiratet den Tagelöhnerssohn Georg Wiesinger von Sattelpeilstein. Auch Georg übt das Hafnerhandwerk aus. Er gilt als Stammvater der Wiesinger-Hafner in Steinach, Ascha und Wetzelsberg.
Das Ehepaar bekommt insgesamt neun Kinder:
- Kaspar (1684-1701)
- Georg Gregor (1686-1750) heiratet 1704 Katharina Stangl und 1705 Maria Margaretha Roßbauer. Er lässt sich als Hafner in Ascha nieder.
- Katharina (1689-1719) heiratet 1714 den Schneider und Mesner Mathias Kiefel in Gschwendt.
- Andreas (*1692)
- Andreas (*1695) heiratet 1713 in Ascha Barbara Lanzinger und 1729 Barbara Hausinger, auch er lässt sich als Hafner in Ascha nieder.
- Maria (*1698) heiratet 1723 den Häusler Johann Götz von Steinach
- Bartholomäus (1702-1705)
- Ignaz (1706-1780) Hoferbe
- Markus (*1706) heiratet 1727 in Steinach Eva Seehofer. Zwei Töchter kommen in Steinach zur Welt, dann zieht die Familie weg nach Wetzelsberg. Auch er übt das Hafnerhandwerk aus.
1728 übernimmt Ignaz Wiesinger das Hafneranwesen von seinen Eltern. Seine Ehefrau ist die Bauerstochter Walburga Haitzer von Ascha.
Das Ehepaar hat elf Kinder:
- Walburga (*1729) heiratet 1753 in Ascha den Schuster Wolfgang Haitzer
- Maria (1731) als Kind verstorben
- Sebastian (*1734) als Kind verstorben
- Barbara (*1735)
- Anna Maria (*1737)
- Mathias (*1740) als Kind verstorben
- Apollonia (1743-1807) heiratet 1768 den Maurer Simon Nickl von Steinach Nr. 4
- Joseph (*1743) als Kind verstorben
- Mathias (1745-1800) heiratet 1769 in Ascha die Hafnerswitwe Magdalena Seebauer, geb. Miller von Ascha Hs.Nr. 27 und wird dort Hafner
- Joseph (*1748) als Kind verstorben
- Maria Theresia (1752-1803), Hoferbin

Nachdem der einzig überlebende Sohn Mathias 1769 die Hafnerswitwe Magdalena Seebauer von Ascha heiratet und deren Hafnerwerkstätte übernimmt, fällt das Hafneranwesen in Steinach 1780 an die jüngste Tochter Maria Theresia.
Die 28-jährige heiratet den Hafnerssohn Johann Michael Ranzinger von Windorf, der die Hafnerei in Steinach weiterführt.
Das Ehepaar hat sechs Kinder:
- Theresia (*1776)
- Johann Nepomuk (*1782) als Kind verstorben.
- Ignaz (1783-1838), stirbt im Alter von 55 Jahren als lediger Hafnersgeselle in Steinach
- Johann Baptist (1783-ca. 1811) übernimmt 1802 die Hafnerei der Eltern
- Theresia (1787-1849)
- Anna Maria (*1793) erwirbt 1811 mit ihrem Ehemann die Hafnerei von der Schwägerin
1802 übernimmt Sohn Johann Baptist die elterliche Hafnerei in Steinach und heiratet die Bauerstochter Theresia Obermayr von Bühl bei Rattiszell.
Die Ehe bleibt kinderlos. Johann stirbt offenbar um 1811, denn im September 1811 erwirbt der Hafnerssohn Georg Fuchs von Steinach das Anwesen von dessen Witwe Theresia Ranzinger.
Im Oktober heiratet Georg deren Schwägerin Therese Ranzinger, eine Schwester des verstorbenen Johann Ranzinger.
Ihre verwitwete Schwägerin Theresia heiratet nicht erneut, bleibt in Steinach wohnen und stirbt 1841 im Alter von 61 Jahren.
Georg Fuchs ist der Sohn der Hafnerseheleute Vitus Fuchs und Anna Maria geb. Reisinger. Sein Vater Vitus arbeite vermutlich als Geselle bei einem Hafner, da er in Steinach nur als Einwohner geführt wird.
Georg und Theresia Fuchs bekommen insgesamt fünf Kinder:
- Barbara (1812-1859), stirbt mit 46 Jahren unverheiratet an Brustwassersucht. Sie hat einen unehelichen Sohn Ludwig (*1837)
- Theresia (*+1814)
- Anna Maria (*1815) als Kind verstorben
- Joseph (1818-1875) heiratet 1853 in Ascha die Hafnerswitwe Anna Eidenschink, geb. Schuhbauer und übernimmt die Hafnerwerkstätte seiner Ehefrau in Ascha Nr. 27
- Anna (1821-1893) Hoferbin
Auch in dieser Generation heiratet der einzige Sohn in eine Hafnerwerkstätte nach Ascha ein.
Die jüngste Tochter Anna übernimmt 1861 das Anwesen und heiratet den benachbarten Schusterssohn Johann Wallner von Steinach Nr. 64.
Das Ehepaar hat nur eine Tochter, die am 09.10.1863 geboren wird, jedoch bereits nach drei Wochen wieder stirbt.
Das Johann Wallner ebenfalls das Schusterhandwerk ausübt, endet mit dem letzten Hafner Georg Fuchs das alte Hafnergewerbe auf diesem Anwesen.

Nach dem Tod von Johann Wallner, verkauft die Witwe im Juni 1880 das Anwesen um 3678 Gulden an die Einwohnerstochter Maria Theresia Stegbauer von Niedersteinach.
1889 heiratet Theresia den verwitweten Franz Schießl von Niedersteinach, der von Kleinaign in Eschlkam abstammt. Aus der Ehe gehen keine Kinder hervor.
Im Oktober 1911 erbt der hinterbliebene Ehemann Alois Grüneisl, der ebenfalls bereits verstorbenen Nichte Maria Grüneisl, geb. Freundorfer, das Anwesen. Da die Familie Grüneisl in Wolferszell wohnt, veräußert er es noch am gleichen Tag an seinen Bruder Johann Baptist Grüneisl.

Johann Grüneisl wohnte vorher mit seiner Ehefrau Therese, geb. Scherer, in dem Häusleranwesen Hs.Nr. 10 (heute Brunnenstr. 2) in Steinach. Seinen Unterhalt verdient er sich als Waldaufseher bei der Firma Schuhbaur und zudem war er 40 Jahre lang Totengräber in Steinach.
Das Ehepaar hat 13 Kinder, von denen sieben im Kindsalter versterben.
Von den sechs überlebenden Kindern lassen sich fünf in Frankfurt a. Main nieder.
- Johann Baptist (*1903)
- Maria (1904-1993), Hoferbin
- Joseph (*1905)
- Therese (*1906)
- Katharina (*1909)
- Alois (*1910)

Therese Grüneisl mit drei ihrer Kinder und der Schwiegermutter Katharina Grüneisl, geb. Vogl.
aufgenommen ca. 1910
Bild: Josef Stegbauer, Steinach

Das Grüneisl-Haus aufgenommen ca. 1910
Bild: Josef Stegbauer, Steinach

Therese Grüneisl, geb. Scherer und Johann Grüneisl
mit zwei ihrer Enkelkinder
aufgenommen ca. 1944
Bild: Josef Stegbauer, Steinach
Tochter Maria übernimmt schließlich das Anwesen in Steinach und heiratet 1937 den Bauernsohn Joseph Stegbauer von Maiszell.

Joseph Stegbauer und Maria geb. Grüneisl an ihrem Hochzeitstag am 31.08.1937
Bild: Josef Stegbauer, Steinach

Das Stegbauer-Anwesen aufgenommen 1950
Bild: Josef Stegbauer, Steinach

Umbau 1973
Bild: Archiv f. Heimatgeschichte Steinach, Dias Pfarrer Ludwig Dotzler
1 Schlicht Josef, Die Geschichte von Steinach, 1908, „Stift-, Kasten- und Salbuch über Schloß und Hofmarch Steinach 1583“
2 Archiv für Heimatgeschichte Steinach, Untertanen der Hofmark Steinach 1623
3 StA Landshut, Landschaft Unterlands Bd 1183, Steuerregister der Hofmarksuntertanen Steinach 1623
4 StA Landshut, Rentkastenamt Straubing, P59 II, fol.234 Heiratsbrief vom 07.03.1663
5 Archiv für Heimatgeschichte Steinach, Gilt und Ausstandregister der Untertanen zu Steinach 1641
6 StA Landshut, Rentkastenamt Straubing, P55, fol.89 Consens vom 03.06.1653
Weitere Quellen:
BayHStA München, Kurbayern Hofkammer, Hofanlagsbuchhaltung Band 248, Konskription der Untertanen der Hofmark Steinach 1752
BayHStA München, Kurbayern Hofkammer, Hofanlagsbuchhaltung Band 514, Hofanlagsbuch der Hofmark Steinach 1760
StA Landshut, Rentamt Straubing B78, Häuser- und Rustikalsteuerkataster d. Steuerdistriktes Münster incl. Steinach 1808
StA Landshut, Rentamt Straubing B79, Umschreibebuch zum Häuser- und Rustikalsteuerkataster d. Steuerdistriktes Münster incl. Steinach 1814-1843
Vermessungsamt Straubing, Liquidationsprotokolle der Steuergemeinde Steinach von 1838
StA Landshut, Grundsteuerkataster (Rep.127) 10579, Umschreibehefte zum Urkataster der Gemarkung Steinach Hs.Nr. 1 – 72, 1843-1859
StA Landshut, Grundsteuerkataster (Rep.127 10583, Umschreibehefte zum 1. Renov. Kataster der Gemarkung Steinach Hs.Nr. 56 - Ende, 1859 – 1906
StA Landshut, Grundsteuerkataster (Rep.127 10586, Umschreibehefte zum 2. Renov. Kataster der Gemarkung Steinach Hs.Nr. 1-65, 1906 – 1960
BZAR Regensburg, Pfarrmatrikel der Pfarrei Steinach
Stand: 07.02.2026
Das Scherzergütl Hs.Nr. 26
ab 1890 Hs.Nr. 30, heute Chorherrenstr. 14, Weiß
von Claudia Heigl

1838 erhielt das Anwesen die Hs.Nr. 26
Uraufnahme aus dem Jahr 1827
Quelle: Bay.Vermessungsverwaltung München, Bayernatlas
Als erster Besitzer dieses Anwesens ist ab ca. 1727 der Schuster Sebastian Scherzer bekannt.
Sebastian stammt von Mitterfels und war der Sohn der Söldnerseheleute Kaspar Scherzer und dessen Ehefrau Katharina, geb. Heiligenmayr.
In erster Ehe heiratete er 1710 die Halbbauerstochter Maria Probst von Oberkogl. 1719 geht er eine zweite Ehe mit der Bauerswitwe Barbara Wartner, geb. Kuhdorfer (auch Kiedorfer) von Weingarten ein.
Etwa 1727 zieht die Familie nach Münster. Nach dem Tod von seiner zweiten Ehefrau Barbara heiratet der Witwer 1730 die Bauerstochter Walburga Bayer vom Auhof.
Folgende Kinder sind von ihm bekannt:
- Simon (*12.04.1712 in Scheibelsgrub + 11.05.1727 in Münster)
- Maria (*14.02.1732 in Münster)
- Johann Kaspar (*10.02.1735 in Münster) Hoferbe
- Urban (*16.10.1736 in Münster)
- Maria (1738-1753 in Münster)
- Jakob (*17.04.1741 in Münster)
- Johann Michael (*04.01.1745 in Münster)
- Eva (*14.09.1746 in Münster)
Sohn Johann Kaspar übernimmt am 11.01.1751 den Anwesen von der Mutter und heiratet 1755 die Häuslerstochter Margaretha Mayer von Münster.1
Das Ehepaar hat neun Kinder:
- Anna Maria (1756-1827) heiratet 1804 den Ziegelmeister Michael Hartmannsgruber von Münster Nr. 44
- Maria Barbara (*1760)
- Maria Katharina (*1762)
- Johann Georg (1765-1828), Hoferbe
- Maria Barbara (1767-1841) heiratet 1788 den Schuster Michael Agsteiner von Münster Nr. 43
- Franziska (*1770)
- Maria Anna (*1773)
- Jakob (*1776) als Kind verstorben
- Eva (*1777)
Der einzige Sohn Johann Georg folgt 1793 als Hofnachfolger. Er vermählt sich mit der Schmiedstochter Maria Anna Haselbeck von Münster.
In der Ehe kommen zwölf Kinder zur Welt, von denen nur fünf das Kindsalter überleben:
- Maria Katharina Lucia (*1794)
- Joseph Martin (*1795)
- Johann Georg (1799-1847) heiratet 1829 die Witwe Walburga, des verstorbenen Häuslers Joseph Spießl von Münster Nr. 62
- Maria Anna (*1801)
- Josef (*1807), Hoferbe
Der jüngste Sohn Joseph übernimmt 1833 das Anwesen und geht eine Ehe mit Anna Maria Brandl von Fischerdorf ein.
Das Ehepaar hat insgesamt neun Kinder:
- Helena (1833-1839)
- Heinrich (*+1834) als Säugling gestorben
- Georg (1835-1839)
- Franziska (1837-1839)
Im Juni 1839 erlebt die Familie einen schweren Schicksalsschlag – alle ihre drei noch lebenden Kinder sterben im Alter zwischen 6 und 2 Jahren an Bräune (Diphterie).
Es kommen dann nochmals fünf Kinder zur Welt:
- Georg (*1840)
- Franz Xaver (*1842)
- Anna (1844-1872) stirbt unverheiratet an Lungenschwindsucht
- Anna Maria (*1846)
- Josef (*1850)

Am 24.03.1869 veräußern sie das 10 Tagwerk große Gütl um 1.750 Gulden an Franz Kulzer und dessen Ehefrau Margaretha, geb. Hellibrand und ziehen von Münster weg.
Am 23.01.1896 kauf ein Georg Brunner das Anwesen mit 3,8 ha um 3.600 Mark von der Kulzer-Witwe.
Bereits zwei Monate später veräußert er das Haus mit nur noch 0,849 ha Grundbesitz an Peter Sieber von Münster.
Die Familie Sieber war vorher auf dem Anwesen Hs. Nr. 34 (Bergstr. 7) in Münster ansässig.
1902 übergibt Peter Sieber das Haus an seine Tochter Maria und deren Ehemann Ludwig Bauer.

Am 30.06.1909 tauschen Josef u. Maria Bauer das Haus gegen das Anwesen Nr. 103 1/3 in Straubing mit Künstler Stefan und Fanny.
Das Ehepaar Bauer zieht zusammen mit dem Vater Peter Sieber nach Straubing. Am 15.11.1911 siedelte die Familie weiter nach Sossau um.
Am 25.02.1909 erwirbt das Haus Josef Biederer um 1.500 Mark von dem Ehepaar Künstler.
Josef Biederer war mit der Gütlerstochter Theresia Geier von Münster verheiratet und hatte vorher in Münster Nr. 8 (Brunnenstr. 6) gewohnt.
Das Ehepaar hat elf Kinder, von denen fünf im Kindsalter sterben.
1900 hatte er sein Anwesen bereits an seinen Sohn Josef Biederer übergeben.
Kurz vor seinem Tod übergibt Joseph im April 1919 das Anwesen an seinen Sohn Martin Biederer, der die Bauerstochter Franziska Retzer von Bärnzell ehelicht.
aufgenommen 1956
Quelle: Archiv f. Heimatgeschichte Steinach, Bestand Luftbidlverlag Bertram München

Tochter Franziska übernimmt das elterliche Anwesen und heiratet Hugo Weiß.

aufgenommen 1956
Das alte Bauernhaus wurde aufgestockt und erweitert.
Bild: Familie Weiser, Münster

aufgenommen 1990
Bild: Familie Weiser, Münster
1 BayHStA München, Briefprotokolle Straubing 645 II, fol.43 Übergabe fl 200 11.01.1755
Weitere Quellen:
Bischöfl. Zentralarchiv Regensburg, Pfarrmatrikel Pfaffmünster
BayHStA München, Kurbayern Hofkammer Hofanlagsbuchhaltung 248, Hofmark Münster 1752
StA Landshut, Rentamt Straubing B78, Häuser und Rustikalsteuerkataster Münster incl Steinach 1808
Vermessungsamt Straubing, Liquidationsprotokolle der Steuergemeinde Münster von 1838
StA Landshut, Grundsteuerkataster, Umschreibehefte Münster 17/22-5, 17/22-9, 17/22-14
Veröffentlicht: 03.06.2026
Das Listl-Anwesen Hs.Nr. 38
1583/1623/1641: Steindlsölde – 1691: Hafnerhäusl - 1760: Haaberl Häusl –
1808: Holz Hof Hs.Nr. 3 – ab 1838 Hs.Nr. 38
heute Kirchweg 4
von Claudia Heigl
Bei diesem Anwesen im unteren Dorf handelte es sich um eine der fünf Hafnereien, die nach dem Dreißigjährigen Krieg verschwunden sind.
Im Jahr 1583 besitzt die Hafnerswitwe Margareth Scheibenkrug die „Steindlsölde“ auf Erbrecht.
Sie entrichtet eine Gilt von 1 Pfund 5 Schilling 15 Regensburger Pfennig und zahlt. wie alle Steinacher Hafner - noch zusätzlich Tegelgeld in Höhe von 5 Schilling 25 Reg. Pfennigen.1

1838 erhielt das Anwesen die Hs.Nr. 38
Quelle: Bay. Vermessungsverwaltung München, Bayernatlas
1623 besitzt Georg Scheibenkrug die Steindlsölde auf Erbrecht.2 Das Häusl wird mit 7 Pfund Reg. Pfennige bewertet. Vermutlich ist er ein Sohn der vorgenannten Margaretha.
Den Hofbau, also die Felder, hat er aber an den Steinacher Müller Andreas Leimer verkauft, die mit 13 Pfund bewerten werden.3 1583 hatte die Mühle ein Blasius Scheibenkrug auf Freistift, also zur Pacht, besessen. Hier dürfte also eine verwandtschaftliche Verbindung bestanden haben.4
Da die Kirchenbücher von Steinach erst 1639 beginnen, sind von Georg Scheibenkruz keine Aufzeichnungen zur Familie vorhanden.
Er könnte jedoch zwei Töchter gehabt haben:
- Maria, vermutlich Hofnachfolgerin
- Eva Scheibenkrug heiratet am 31.01.1640 in Steinach Wolfgang Schöfthaler, Zimmermann in Münster. Bei der Hochzeit ist der Hafner Jakob Spießl von Steinach Trauzeuge.

Jakob Spießl wird als nächster Hafner auf dem Anwesen gennant. Vermutlich ist er mit der Tochter von Georg Scheibenkrug verheiratet.Von ihm und seiner Ehefrau Maria ist ein Kind in Steinach getauft:
- Maria (*12.04.1640)
Einen Tag vor der Geburt seiner Tochter stirbt der Hafner Jakob Spießl an „Gries Stein“ und die Witwe Maria heiratet 1641 den ledigen Hafner Joachim Amerling aus der Stadt Eschenbach in der alten Pfalz.
Drei Kinder kommen in der Ehe zur Welt.
- Maria (1642-1644)
- Simon (1645-1649)
- Katharina (*01.09.1648) heiratet 1673 in Steinach den ledigen Richter Mathias Premer von Haunkenzell, später wird der Richter in Schönstein b. Stallwang
Joachim Amerling (auch Ämerling) ist eine geachtete Person in Steinach, der es zum Wohlstand bringt.
1654 hat er das ehrenvolle Amt eines Kirchenprobstes inne und 1659 betreibt er das Hofmarks-Wirtshaus in Steinach.
1674 stirbt der 60-jährige als Hofwirt. Auf das Wirtshaus kommt der Münsterer Kramer Georg Pämer.
aufgenommen 1936
Der kleine Weiher rechts neben dem Haus wurde zugefüllt
Bild: Archiv f. Heimatgeschichte Steinach, Auszug aus einerAnsichtskarte
Ab 1659 keine Hafnerei mehr
Auf der „Steindlsölde“ wird der Vorsteher des Schloßgutes Steinach, Georg Häberl, als Nachfolger genannt.
Georg und Maria Häberl haben sechs Kinder von denen vermutlich nur zwei das Erwachsenenalter erreichen:
- Eva (*13.05.1679
- Eva (*21.05.1676)
- Maria (*24.01.1678) heiratet 1705 den Häusler u. Tagelöhner Adam Holmer von Steinach Nr. 50
- Paul (*14.11.1680)
- Eva (*02.02.1684) Hofnachfolgerin
- Barbara 8*01.05.1688)
1708 heiratet die Tochter Eva den Bauerssohn Thomas Hien von Pellham.
Sechs Kinder kommen in der Ehe zur Welt.
- Maria Magdalena (1708-1764) heiratet 1734 den Tagelöhner Johann Michael Hitzinger von Steinach Nr. 33
- Johann (*1713) heiratet 1736 die Bauerstochter Elisabeth Kottbauer von Dunk. Er ist als Tagelöhner in Dunk und Aign in den Kirchenbüchern verzeichnet.
- Jakob (1716-1769), Hoferbe
- Walburga (*1719) als Kind verstorben
- Maria Anna (*1720) als Kind verstorben
- Maria (*1722) heiratet 1749 den Häusler Joseph Zollner von Steinach Nr. 34

Sohn Jakob Hien übernimmt das Anwesen. Er ist mit der Tagelöhnerstochter Katharina Holzer von Agendorf verheiratet.
Das Ehepaar hat eine Tochter, die in Agendorf geboren wird. Bei ihrer Taufe wird Jakob noch als Tagelöhner in Agendorf bezeichnet:
- Anna Maria (*1745), heiratet 1769 Mathias Luttner von Steinach Nr. 34
Das Anwesen wird wohl nach der Hochzeit der Tochter an Katharinas Bruder August Holzer verkauft.
August ist seit 1737 mit der Tagelöhnerstochter Magdalena Grimm verheiratet.
Das Ehepaar hat sechs Kinder, von denen zwei im Kindsalter sterben:
- Johann Michael (*1741) heiratet 1769 die Bauerstochter Anna Maria Thanner von Kapflhof und lässt sich als Häusler in Steinach Nr. 22 nieder.
- Maria (1744)
- Joseph (1745-1803), Hoferbe
- Johann Georg )*1752)
- Ursula (*1763)
Sohn Joseph übernimmt 1774 das Häusleranwesen und heiratet Magdalena Zink.
Magdalena ist die uneheliche Tochter des Steinacher Bauern Thomas Zink und Anna Maria Haas von Rattiszell.
Fünf Kinder kommen in der Ehe zur Welt, von denen eine Tochter als Säugling stirbt:
- Joseph (*1775) heiratet 1820 die Häuslerswitwe Magdalena Soller von Münster Nr. 37
- Anna Maria (*1778), Hoferbin
- Katharina (1781-1852) heiratet den Weber Sebastian Echinger von Steinach Nr. 36
- Johann (*1784)

Tochter Anna Maria übernimmt das Anwesen und ehelicht den Halbbauerssohn Georg Wartner von Rammersberg.
Aus der Ehe gehen fünf Kinder hervor, von denen jedoch nur zwei Töchter das Erwachsenenalter erreichen:
- Therese (1811-1872), Hoferbin
- Walburga (1816-1892) heiratet 1843 den Bauern Jakob Hien von Steinach Nr. 29
1842 übernimmt Tochter Therese mit ihrem Bräutigam Georg Wurst den Hof. Georg ist der uneheliche Sohn des Wagners Joseph Wurst von Steinach Nr. 44 und Häuslerstochter Anna Maria Luttner (1781-1862) von Steinach Nr. 34.

Ihr einziges Kind Maria übernimmt 1868 das Häusleranwesen mit 4 Tagwerk Grundbesitz und ehelicht Josef Sieber von Steinach Nr. 26.
Aus der Ehe geht eine Tochter hervor:
- Maria (1880-1935) heiratet 1901 Joseph Nickl, Postschaffner in Steinach Nr. 51
Als die 36-jährige 1885 stirbt, heiratet der Witwer die Söldnerstochter Katharina Prommersberger von Gschwendt Nr. 1.
Es kommen nochmals zwei Mädchen zur Welt, von denen nur Tochter Franziska (*1895) überlebt.

Das Sieber-Anwesen aufgenommen 1919
Bild: Archiv f. Heimatgeschichte Steinach
1919 übernimmt Franziska Sieber, Tochter aus der zweiten Ehe, das Anwesen und heiratet den Müllerssohn Joseph Hartberger von der Aichmühl.
Das Ehepaar bekommt vier Kinder, drei Söhne und eine Tochter.
- Ludwig (*1917), vermisst im 2. Weltkrieg
- Josef (1920-1944), gefallen mit 24 Jahren
- Karl (1924-1943), gefallen mit 19 Jahren
- Karolina (1930-2022)
Die Familie trifft ein schweres Schicksal. Alle drei Söhne müssen im 2. Weltkrieg ihr Leben lassen.
Als Wachtmeister Gunkel mit der Todesnachricht des dritten Sohnes auf den Hof kommt, jagte ihn Joseph Hartberger mit der Mistgabel vom Hof.

Tochter Karolina übernimmt 1954 den Hof und heiratet den Söldnerssohn Ferdinand Listl von Oberalteich.
aufgenommen 1960
Bild: Archiv f. Heimatgeschichte Steinach, Bestand Luftbildverlag Bertram, München

1974 wurde das Haus neu erbaut
Bild: Archiv f. Heimatgeschichte Steinach, Bestand Luftbildverlag Bertram, München

aufgenommen 1980
Bild: Archiv f. Heimatgeschichte Steinach, Bestand Luftbildverlag Bertram, München
1 Schlicht Josef, Die Geschichte von Steinach, 1908, „Stift-, Kasten- und Salbuch über Schloß und Hofmarch Steinach 1583“
2 Archiv für Heimatgeschichte Steinach, Untertanen der Hofmark Steinach 1623
3 StA Landshut, Landschaft Unterlands Bd 1183, Steuerregister der Hofmarksuntertanen Steinach 1623
4 Schlicht Josef, Die Geschichte von Steinach, 1908, „Stift-, Kasten- und Salbuch über Schloß und Hofmarch Steinach 1583“
Weitere Quellen:
Archiv für Heimatgeschichte Steinach, Gilt und Ausstandregister der Untertanen zu Steinach 1641
Archiv für Heimatgeschichte Steinach, Stiftregister der Hofmark Steinach 1691
BayHStA München, Kurbayern Hofkammer, Hofanlagsbuchhaltung Band 514, Hofanlagsbuch der Hofmark Steinach 1760
StA Landshut, Rentamt Straubing B78, Häuser- und Rustikalsteuerkataster d. Steuerdistriktes Münster incl. Steinach 1808
StA Landshut, Rentamt Straubing B79, Umschreibebuch zum Häuser- und Rustikalsteuerkataster d. Steuerdistriktes Münster incl. Steinach 1814-1843
Vermessungsamt Straubing, Liquidationsprotokolle der Steuergemeinde Steinach von 1838
StA Landshut, Grundsteuerkataster (Rep.127), Umschreibehefte zum Urkataster der Gemarkung Steinach 1843 - 1960, Sig.17/42-4, 17/42-7, 17/42-11
BZA Regensburg, Pfarrmatrikel Steinach
Stand: 20.02.2026

