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Die Steinacher Schulgeschichte

 

 

Um 800 In Münster soll es bereits eine Schule im dortigen Benediktinerkloster gegeben haben.

1121 Der Ort Steinach bekam mit der Taufkirche auch eine kleine Schule.

1366 Erstmals wird in einer Urkunde ein Lehrer der Volksschule Steinach erwähnt, der zugleich Mesner und Kirchenmusiker war

1802 In Bayern wurde die allgemeine Schulpflicht eingeführt.

1815 Das Schulhaus- ein Holzhaus –wurde abgerissen und durch ein gemauertes Haus ersetzt. Es stand  neben dem Pfarrgarten, gegenüber dem  Kirchenaufgang. Teile davon sind noch heute zu sehen.

 

 

Schule 1956

Das alte Schulhaus 1956

Schule 1956 2

 

Schule 1963

Ein Teil des alten Schulhauses wurde 1963 abgerissen,
der restliche Bau steht noch heute.

 

 

1960 Ein neues Schulhaus wurde in der Hafnerstraße  errichtet. Lt. Wunsch der damaligen Bürgermeister von Steinach und Agendorf sollte die Schule, nach dem Vorbild von Oberalteich, als Namen die Vornamen der jeweiligen Bürgermeister erhalten, also "St. Ludwig-Peter-Schule". Erst auf Initiative von damaligen Schulleiters Kuchler bekam die Schule den  Namen „Josef-Schlicht-Volksschule“.. Es gab damals in Steinach die Klassen 1-8.
Heute sind in dem Gebäude,  das jetzt als  "Alte Schule", bezeichnet wird,  die Bücherei, das Archiv für Heimatgeschichte, die KLJB Steinach und die VHS untergebracht.

 

Schule 1980

Das Schulhaus aus dem Jahr 1960
aufgenommen 1980

 
Am 1. Mai 1960 wurde das Gebäude feierlich von Domkapitular Lorenz Rosner  eingeweiht.

 

FO STEI 1270

Domkapitular Lorenz Rosner und Pfarrer Ludwig Gnogler

 

FO STEI 1269

Kommunionmädchen trugen die Kreuze für die Klassenzimmer

 

FO STEI 1268

Als Ehrengäste  waren Regierungspräsident Ludwig Hopfner, Bundestagsabgeordneter Josef Lermer, Landrat Josef Schmid, Oberschulrat Josef Fischer, Kreisbaumeister Himmel, Oberinspektor Rothammer, Direktor Lugauer von der Kreissparkasse, Architekt Pitroff eingeladen.

 


Von diesem Ereignis gibt es auch eine alte Filmaufnahme.

 

 

Gefilmt von Josef Schneider, ehem. Bürgermeister der Gemeinde Steinach, bearbeitet und besprochen von seinem Sohn Detlev Schneider

 

 



1963 Große Unruhe brachte die am 1. Januar 1963 von der Regierung von Niederbayern verfügte Änderung des Schulsprengels. Die Kinder aus Gschwendt wurden gegen den Willen der betroffenen Eltern in Ascha eingeschult. Ein sich anschließender Schulstreik, der Steinach durch Presseveröffentlichungen über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt machte, änderte daran nichts mehr.

1965 wurde mit der Volksschule Münster eine Verbandsschule gegründet, um alle Schüler in Jahrgangsklassen unterrichten zu können. Die Schule war zunächst 7-klassig, da die Schuljahre 7 und 8 eine Klasse bildeten. Im Schuljahr 1965/66 besuchten 228 Kinder die Schule. Fünf Klassen wurden in Steinach, zwei in Münster (2. und 3. Klasse) unterrichtet.

1969 Ein neuntes Schuljahr wurde eingeführt. Die Schule in Münster wurde aufgelöst und die Kinder ab der 5. Klasse mussten von nun an die Hauptschule in Parkstetten besuchen.

1977 Eine Turnhalle wurde gebaut.

1996 Ein neues Schulhaus in der August-Schmieder-Straße wurde fertig gestellt. Die Regenbogenschule wurde wieder dem Schlossbenefiziaten Schlicht gewidmet.

 

FO STEI 1210 7

Aufnahme aus dem Jahr 2016

 

 

2012 Eine neue Doppelsporthalle wurde gebaut.

 

Text: Irmgard Penzkofer

Bilder: Archiv für Heimatgeschichte

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